Ideale Bedingungen für Wintersportler

Januar war gefühlt kalt - zum Ausklang großer Andrang auf Harz-Pisten

Winterwetter im Harz
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Die Wintersportbedingungen im Harz sind aktuell ideal. Die Skigebiete arbeiten an der Kapazitätsgrenze.

Braunlage/Borkum - Schnee, Frost und Sturm haben das neue Jahr eröffnet. Zum Ausklang lockt der Januar mit blauem Himmel und viel Sonne Wintersportler in den Harz. Der Monat war kalt in Niedersachsen - aber trotzdem nicht ungewöhnlich kalt.

Dies stellt der Wetterdienst im Langzeitvergleich fest. Mit traumhaftem Winterwetter verabschiedet sich ein gefühlt kalter Januar aus Norddeutschland. Sonne und ein strahlend blauer Himmel lockten auch am Samstag wieder zahlreiche Ausflügler in die Wintersportgebiete des Harzes. 

Die Polizei riet angesichts hohen Verkehrsaufkommens auf der Bundesstraße 4 zwischen den Anschlussstellen Bad Harzburg und Braunlage-Nord zu Alternativrouten über angrenzende, kleinere Wintersportgebiete auszuweichen. Alle Parkplätze in der Region seien belegt.

Skigebiet am Wurmberg voll ausgelastet

Besonders das Skigebiet am Wurmberg war gefragt. „Wir bewegen uns hier an der Kapazitätsgrenze, alles ist rappelvoll", sagte Daniel Rajn von der Wurmberg Alm der Deutschen Presse-Agentur und betonte: „In den kommenden zwei, drei Tagen dürfte es wegen der Zeugnisferien in Niedersachsen und der fast schon alpinen Schneeverhältnisse wohl auch noch so bleiben.“ Die Schneehöhe liege zur Zeit bei rund 90 Zentimetern auf den Pisten und daneben bei über einem Meter.

Aktuelle Wetterlage

Die durchschnittlichen Januar-Temperaturen bewegten sich im normalen langjährigen Durchschnitt, hieß es vom Deutschen Wetterdienst. Die Monatstemperatur in den fünf norddeutschen Bundesländern betrug im Schnitt plus 0,4 Grad. Besonders knackige Minusgrade wurden in Göttingen (minus 14 Grad Celsius) und auf dem Brocken (minus 16 Grad) gemessen.

Überdurchschnittlich viel Sonne

Die Sonne schien in Norddeutschland öfter als sonst in einem Januar - im Mittel 56,8 Stunden. Damit lag der erste Monat des Jahres deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 39,4 Stunden. Begonnen hatte der Januar ungemütlich mit Schnee, Kälte und Sturm.

Unerschrockene hatten am Neujahrstag noch ein Bad in der vier Grad kalten Nordsee gewagt, danach zogen bald heftige Schneefälle durch Norddeutschland. Schwere Orkanböen fegten über die Küste und rissen Container von Frachtern in der Nordsee. Die ostfriesischen Inseln bekamen unerwartet ein Müllproblem und hatten mit einer Riesen-Schwemme Plastik-Ostereier und Bauholz zu kämpfen

Mit den frühen Schneefällen öffneten am Wurmberg im Harz die ersten Lifte für Skifahrer, auf den Straßen sorgten glatte Straßen für zahlreiche Verkehrsunfälle. Noch in der ersten Januarwoche brachte Sturmtief „Axel" weitere Schneefälle und Hagel sowie Probleme auf Schienen und Straßen. Mitte Januar kam dann Tief „Egon", erneut mit viel Schnee. „Egon" legte am Freitag, den 13., teilweise den Verkehr lahm, es gab viele Glatteisunfälle.

Die Verkehrslage

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