Auschwitz-Prozess: Verteidigung und Anklage prüfen Revision

Lüneburg- Nach dem Urteil im Lüneburger Auschwitz-Prozess überlegen Staatsanwaltschaft und Verteidigung Rechtsmittel einzulegen.

„Wir werden das Urteil jetzt erst mal prüfen“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker, am Mittwoch. Eine Revision sei nicht ausgeschlossen. Ähnlich äußerte sich die Verteidigung. „Wir werden die Einlegung einer Revision prüfen“, sagte Oskar Grönings Anwalt Hans Holtermann. „Darüber sprechen wir noch mit Herrn Gröning.“ Anklage und Verteidigung hatten gefordert, dass die Verzögerungen der schon 1977 erstmals geführten Ermittlungen zugunsten Grönings berücksichtigt werden müssten. Das Gericht sah dafür laut dem Urteil aber keinen Anlass. dpa

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