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Auf Bundeswehr-Gelände bei Meppen: 70 Hektar Grasfläche in Brand

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Von: Jan Knötzsch

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Die Feuerwehr versucht einen Brand zu löschen, der bei einer Übung der Bundeswehr in der Nähe von Meppen ausgebrochen ist
Auf einem Bundeswehr-Gelände in der Nähe von Meppen ist bei einer Übung ein Brand ausgebrochen. © Nonstop-News.de

Großbrand auf einem Waffen-Test-Gelände der Bundeswehr in Meppen: Nach einer Schießübung brennt eine Grasfläche. Der Brand ist gelöscht – aber weiter Gefahr.

Meppen – Es ist eine ganz normale Schießübung. Aber dann geht, wie man so schön sagt, wenn etwas so vollkommen misslingt, der Schuss nach hinten los: Auf dem Waffentestgelände der Bundeswehr bei Meppen ist bei besagter Übung am Donnerstag, 12. Mai 2022, ein Feuer ausgebrochen und hat für einen großen Brand gesorgt.

Feuer auf Bundeswehr-Gelände nahe Meppen zwar unter Kontrolle – doch darum besteht weiterhin Gefahr

Wie de Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 91 der Bundeswehr gegenüber dem NDR mitgeteilt hat, sei das Feuer um 17:15 Uhr nach seinem Ausbruch zwar endlich gelöscht gewesen, dennoch werde auch man über Nacht noch auf Brandwachen setzen. Aus einem ganz einfachen Grund: Der Wind sei noch immer stark. Daher besteht weiterhin die Gefahr, dass das sich das Feuer erneut entfacht

Ursache des Feuers auf dem Bundeswehr-Gelände in der Nähe von Meppen soll aller Wahrscheinlichkeit nach gewesen sein, dass im Rahmen der Übung nach dem Abfeuern von Munition von einer Panzerhaubitze die Übungsmunition auf dem Boden aufschlug und durch Funkenflug ein Feuer entstand. Die Feuerwehr der Dienststelle versuchte mit einem Gegenfeuer den Brand zu löschen, der sich auf 70 Hektar Grasfläche ausbreitete. Auch eine Löschraupe war laut des NDR im Einsatz.

Brand auf Bundeswehr-Gelände weckt Erinnerungen an den September 2018 – das passierte damals

Der Brand auf dem Bundeswehr-Gelände nahe Meppen vom Donnerstag, 12. Mai 2022, weckt Erinnerungen an das Jahr 2018. Damals stand im September 2018 nach einem Waffentest eine Moorfläche in Brand. Dieser Brand beschäftigte die Einsatzkräfte mehrere Wochen. Er löste eine so starke Rauchentwicklung aus, dass für die umliegenden Gemeinden sogar der Katastrophenalarm ausgelöst werden musste.

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