Corona-Pandemie

Nach Tod einer 18-Jährigen: AstraZeneca in Italien nur noch ab 60 Jahre

In Italien ist eine 18-Jährige nach einer Corona-Impfung mit AstraZeneca gestorben. Die Regierung will nun Impfungen mit dem britisch-schwedischen Vakzin einschränken.

Genua – Sie wollte sich schützen. Vorm Coronavirus. Und das geht am besten mit einer Impfung. Doch für eine 18-Jährige hat genau diese Impfung den Tod gebracht*. Die Italienerin wird am 25. Mai 2021 in im Rahmen eines „Open Day“ in der Region Ligurien erstmals mit AstraZeneca geimpft. Am 3. Juni 202 klagt sie über Kopfschmerzen. Am 5. Juni kommt sie ins Krankenhaus in Genua.

Zwei Operationen zur Entfernung der Thrombosen im Gehirn und zur Minderung des Gehirndrucks bleiben ohne Erfolg. Die Frau stirbt am 10. Juni. Ihr Tod löst in Italien Diskussionen über den weiteren Umgang mit dem Impfstoff aus.

Pharmakonzern:AstraZeneca
Hauptsitz:Cambridge, Vereinigtes Königreich
CEO:Pascal Soriot (Seit 1. Oktober 2012)
Gründung:6. April 1999

AstraZeneca: Nach Todesfall muss eine weitere Frau in Genua notoperiert werden

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Genua inzwischen bei vier Todesfällen wegen vermuteter Nebenwirkungen von Impfstoffen. Am Dienstag, 8. Juni 2021, musste eine Frau im Krankenhaus notoperiert werden. Die Nebenwirkungen sind für den wissenschaftlich-technischen Beirat der italienischen Regierung in Rom Anlass genug, die Impfstrategie mit AstraZeneca zu überdenken.

Nach der Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca hat eine junge Frau in Italien eine Sinusvenenthrombose erlitten und ist gestorben.

AstraZeneca wird künftig nur noch zur Verimpfung an Menschen im Alter von über 60 Jahren verwendet, kündigte der für die Impfkampagne zuständige Regierungskommissar Francesco Paolo Figliuolo an.

AstraZeneca: In der Region Sizilien wird der Impfstoff nur noch bei über 60-Jährigen genutzt

Das Vakzin ist bislang sowohl von der europäischen als auch der italienischen Arzneimittelbehörde für alle über 18 Jahren zugelassen. Genau aus diesem Grund kann die Vergabe von AstraZeneca bei den von den einzelnen Regionen organisierten „Open Days“ auch nicht genauer kontrolliert werden.

Die Region Sizilien hat sich derweil bereits dazu entschlossen, den Impfstoff AstraZeneca nur noch bei über 60-Jährigen einzusetzen. Bereits mit AstraZeneca geimpfte Jüngere sollen bei der zweiten Impfung die Impfstoffe von Pfizer oder Moderna erhalten. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Nicolas Armer/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Weil Rechnungen nicht bezahlt wurden: Bauleiter zerlegt Neubau

Weil Rechnungen nicht bezahlt wurden: Bauleiter zerlegt Neubau

Weil Rechnungen nicht bezahlt wurden: Bauleiter zerlegt Neubau
Corona-Tests werden kostenpflichtig – bald bis zu 30 Euro für einen Test?

Corona-Tests werden kostenpflichtig – bald bis zu 30 Euro für einen Test?

Corona-Tests werden kostenpflichtig – bald bis zu 30 Euro für einen Test?
Tiny-House-Siedlung in Hannover: Miete so teuer wie eine Luxus-Immobilie

Tiny-House-Siedlung in Hannover: Miete so teuer wie eine Luxus-Immobilie

Tiny-House-Siedlung in Hannover: Miete so teuer wie eine Luxus-Immobilie
Zutritt verboten: Hausarzt will keine Impfgegner behandeln

Zutritt verboten: Hausarzt will keine Impfgegner behandeln

Zutritt verboten: Hausarzt will keine Impfgegner behandeln

Kommentare