Antrag auf Haftbefehl nach Brand in Flüchtlingsunterkunft

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Feuerwehrmänner löschen einen Brand in einer Asylbewerberunterkunft.

Winsen - Nach dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Winsen (Luhe) sollte noch am Montagnachmittag Haftbefehl gegen einen 17 Jahre alten Bewohner entschieden werden.

Die Staatsanwaltschaft Lüneburg habe einen entsprechenden Antrag beim Gericht gestellt, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit. Über das Motiv für die Brandstiftung vom Sonntag gebe es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die 24 übrigen Bewohner wurden in anderen Einrichtungen untergebracht.

Es sei weiterhin unstrittig, dass der 17-Jährige für das Feuer verantwortlich sei, sagte Polizeisprecher Jan Krüger. Ein Betreuer habe den Jugendlichen erwischt und sei von diesem auch noch beim Löschen behindert worden. "Der junge Mann wurde von mehreren Zeugen beobachtet", sagte Krüger. Rund 200 Feuerwehrleute hatten nicht verhindern können, dass der alte Backsteinbau vollkommen zerstört wurde. Menschen wurden nicht verletzt, doch soll der Schaden nach ersten Schätzungen bei rund 500 000 Euro liegen.

Im Januar war in einer anderen Flüchtlingsunterkunft im Landkreis Harburg Feuer gelegt worden, auch dort war es kein fremdenfeindlicher Anschlag. Für den Brand in der Gemeinde Otter sollte ein Bewohner verantwortlich sein, der vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt haben soll, hieß es damals.

dpa

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