Weiterer Sachverständiger nötig

Frage nach Betäubung - Prozess um Schächten von Schafen vertagt

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Prozess um Schächten von mehreren Schafen

Hannover - Ein Prozess wegen Schächtens ist vor dem Amtsgericht Hannover nach dem Auftakt am Dienstag vertagt worden. Das Gericht konnte nicht klären, ob der Angeklagte die Schafe mit einem Hammer so betäubt hat, dass sie beim Schächten nicht unnötig leiden mussten.

Nun geht der Prozess an einem anderen Tag weiter - mit einem weiteren Sachverständigen. Auch weitere Zeugen sollen geladen werden. Ein 59 Jahre alter Mann aus der Türkei ist angeklagt, weil er im September 2016 mehrere Tiere in einem Innenhof in Hannover geschächtet haben soll - ohne Betäubung und ohne nötige Genehmigung. 

Vor Gericht gab er allerdings an, die Schafe jeweils mit einem gezielten Hammerschlag zwischen die Augen bewusstlos geschlagen und dann erst den Schnitt am Hals der Tiere angesetzt zu haben. Demnach sollen die Schafe auch nicht während des Schlachtvorgangs geschrien haben, sondern nur, als sie vom Anhänger in den Hof gebracht wurden. 

In Deutschland darf man Tiere gemäß dem Tierschutzgesetz nicht ohne Betäubung töten. Auch das Schächten ohne Genehmigung ist verboten.

dpa

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