Althusmann will VW-Chef ohne Vergangenheit beim Autobauer

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Bernd Althusmann

Hannover - Der CDU-Spitzenkandidat bei der niedersächsischen Landtagswahl, Bernd Althusmann, stellt sich als Nachfolger für VW-Konzernchef Matthias Müller einen Kandidaten von außerhalb des Autobauers vor.

Es könne ein strategischer Vorteil sein, wenn der künftige Konzernchef unbelastet von den Vorgängen der Vergangenheit wäre, sagte Althusmann am Mittwoch in Hannover mit Blick auf den VW-Abgasskandal. Im Fall eines Wahlsieges werde er einen solchen Vorschlag sicher einbringen. Der Vertrag Müllers läuft bis 2020. Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte an Europas größtem Autobauer und ist mit zwei Mitgliedern im Aufsichtsrat vertreten. 

Notwendigkeit strategischer Weichenstellungen

Althusmann sprach von einem "Signal", sollte ein künftiger Konzernlenker von außen zu VW stoßen. Es seien über 2020 hinaus strategische Weichenstellungen nötig. 

Schon zuvor hatte der CDU-Politiker angekündigt, sich für personelle Veränderungen an der VW-Unternehmensspitze stark machen zu wollen. Er halte es unabhängig von Schuldfragen nicht für richtig, dass ehemalige Vorstandsmitglieder, die zu Zeiten der Abgasmanipulationen Verantwortung getragen hätten, jetzt als Aufsichtsratsmitglieder die Aufklärung des Diesel-Skandals vorantreiben sollten, sagte er jüngst.

dpa

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