In der Hamelner Wilhelm-Raabe-Oberschule

Alarm nach Quecksilber-Freisetzung im Chemieunterricht

Hameln - Die Freisetzung hochgiftigen Quecksilbers in der Hamelner Wilhelm-Raabe-Oberschule hat am Mittwoch zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Nach den bisherigen Erkenntnissen sei niemand verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Im Chemieunterricht einer fünften Klasse war am Vormittag unter unbekannten Umständen ein rund 30 Zentimeter langes Thermometer zerborsten, als die Lehrerin es in den Händen hielt. Dabei entwich das Schwermetall. Die 43-jährige Pädagogin, die möglicherweise mit dem Quecksilber in Kontakt gekommen war, wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Die Frau sei jedoch nach ersten Auskünften unverletzt geblieben, sagte der Sprecher. Auch bei den Kindern, für die im Krankenhaus eine Sammelstelle für vorsorgliche Untersuchungen eingerichtet wurde, seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden.

Freigesetztes Quecksilber verdampft und belastet die Atemluft. Dadurch kann es zu Lungen- und Augenreizungen, Hautausschlag, Brechreiz oder Durchfall kommen, in schweren Fällen auch zu Schäden an Nerven, Gehirn oder Nieren.

Die Feuerwehr setzte Spezialkräfte ein, um den ausgetretenen Stoff unschädlich zu machen. Dazu wurde der kontaminierte Teil des Gebäudes abgesperrt. Eine Fachfirma soll die Entsorgung übernehmen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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