Inspektionsarbeiten ausgedehnt

Atomkraftwerk Grohnde bleibt noch länger vom Netz

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Das AKW in Grohnde bleibt länger als geplant vom Netz.

Grohnde - Das Atomkraftwerk Grohnde an der Weser bleibt nun noch zwei Wochen länger als geplant abgeschaltet. Die Inspektionsarbeiten werden bis zum 5. Juni ausgedehnt, teilte am Dienstag der Betreiber Eon mit.

Zuvor war ein Schaden an einer Kühlpumpe entdeckt worden. Das AKW war Anfang April zur Frühjahrsrevision vom Netz genommen worden und sollte eigentlich am 22. Mai wieder angefahren werden. Der Meiler läuft seit 1984, er soll Ende 2021 endgültig stillgelegt werden.

Auch 2014 war Grohnde schon monatelang abgeschaltet worden. Damals waren bei der Routine-Revision des Meilers neben einem Defekt an einem Generator auch Schäden an Drosselkörpern entdeckt worden, die den Wasserfluss zur Kühlung der Brennelemente steuern.

Zum Nachweis des ordnungsgemäßen Zustands will Eon nun auch alle vier Dampferzeuger im AKW-Primärkreislauf prüfen. Zudem sollen auch alle zum Einsatz vorgesehenen Brennelemente inspiziert werden.

dpa

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