Präventionsmaßnahmen in Niedersachsen

Afrikanische Schweinepest: Häufigere Kontrollen der Raststätten und Parkplätze

Hannover - Um die Gefahr einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Niedersachsen zu minimieren, hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium – unterstützend zum zuständigen Landwirtschaftsministerium – eigene Präventionsmaßnahmen ergriffen.

Laut Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung werden alle Mitarbeiter im Straßenbetriebsdienst auf den Autobahn-und Straßenmeistereien der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) fortlaufend über die Problematik der Afrikanischen Schweinepest und die aktuellen Entwicklungen informiert. Die Wildschutzzäune und Abfallbehälter auf den Parkplätzen im Zuständigkeitsbereich der NLStBV werden regelmäßig kontrolliert, achtlos weggeworfener Müll umgehend entsorgt. Die aufgestellten Abfallbehälter sind zudem verschließbar und kippsicher aufgestellt, um eine Plünderung durch Wildschweine zu verhindern.

„Eine Einschleppung hätte gravierende wirtschaftliche Folgen“

In der Regel zweimal wöchentlich fahren die Kolonnen der Autobahnmeistereien die Parkanlagen und Rastplätzen an, um den Müll zu entsorgen – im Rahmen der täglichen (außer an Wochenenden) Streckenkontrolle auf Autobahnen findet eine weitere Überprüfung statt. Darüber hinaus werden auf den Rastanlagen und Parkplätzen mehrmals im Jahr entlang der A2 und der A30 Privatfirmen eingesetzt, um zusätzlich herumliegenden Müll einzusammeln. Eine Informationskampagne in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium und Bundesumweltministerium sensibilisiert an Rastanlagen und Parkplätzen durch mehrsprachige Warnplakate Reisende und Fernfahrer auf das Risiko der Afrikanischen Schweinepest.

„Eine Einschleppung der Afrikanischen Schweinpest hätte für Niedersachsen gravierende wirtschaftliche Folgen. Wir müssen daher alles unternehmen, um das Risiko einer Ausbreitung entlang der Verkehrswege zu verringern“, so Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann. „Die Mitarbeiter unserer Autobahn- und Straßenmeistereien werden regelmäßig über die Gefahren der Schweinepest informiert und überprüfen die Rastanlagen und Parkplätze besonders gründlich. Da bereits achtlos weggeworfene Essensreste die Erkrankung übertragen können, ist eine erhöhte Wachsamkeit aller Verkehrsteilnehmer geboten.“

Rubriklistenbild: © dpa

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