Ermittlungsverfahren eingeleitet

AfD-Mann soll Polizei-Dienstcomputer für Parteiarbeit genutzt haben

+
AfD lädt zu "Extremismuskongress" in Berlin

Osnabrück - Ein führendes AfD-Mitglied steht in dem Verdacht, seinen Dienstcomputer bei der Polizei auch für parteiinterne Kommunikation genutzt zu haben.

Wie der "Spiegel" berichtet, soll der stellvertretende AfD-Bundesschatzmeister und Kassenwart des Landesverbandes Niedersachsen unter seiner dienstlichen Mailadresse auch politische Ratschläge "aus polizeilicher Sicht" geäußert haben. 

"Sollte mir die eine oder andere Mail über den Dienst-Account rausgerutscht sein, tut mir das sehr leid", zitierte das Nachrichtenmagazin den Verwaltungsbeamten der Polizeidirektion Osnabrück. Die Polizei leitete wegen des Verdachts der privaten Nutzung des Dienstcomputers am 16. März ein Ermittlungsverfahren gegen den Beamten ein. "Wir werden prüfen und den Vorgang vollständig aufklären", sagte der Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück, Marco Ellermann, am Samstag. 

Der Beamte sei nicht vom Dienst suspendiert. Der Polizeisprecher wollte mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen keine Details nennen. Generell aber dürften private Angelegenheiten nicht im Dienst geregelt werden. Das Versenden von Mails mit privatem Inhalt über den Dienstcomputer sei untersagt, sagte Ellermann.

dpa

Mehr zum Thema:

London: Fast alle Festgenommenen wieder frei

London: Fast alle Festgenommenen wieder frei

Werk-Kunst Ausstellung im Verdener Rathaus

Werk-Kunst Ausstellung im Verdener Rathaus

Unglücksfähre "Sewol" vor Südkorea auf Lastschiff verladen

Unglücksfähre "Sewol" vor Südkorea auf Lastschiff verladen

"Schwung und Kraft": Vettel jagt Hamilton in Australien

"Schwung und Kraft": Vettel jagt Hamilton in Australien

Meistgelesene Artikel

Entwarnung nach Bombendrohung gegen Bahnhof Leer 

Entwarnung nach Bombendrohung gegen Bahnhof Leer 

Radfahrer stirbt nach Unfall mit Lastwagen

Radfahrer stirbt nach Unfall mit Lastwagen

Das Ringen um die Friesenbrücke geht weiter

Das Ringen um die Friesenbrücke geht weiter

Vollsperrung auf A 391 Richtung Norden

Vollsperrung auf A 391 Richtung Norden

Kommentare