DGB und Linke planen Demonstrationen gegen AfD-Bundesparteitag

Hannover - Gegen den Bundesparteitag der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) am Wochenende in Hannover formiert sich Widerstand. Für den Auftakt der zweitägigen Veranstaltung wurden bei der Polizei Hannover bereits zwei Gegendemonstrationen in der Innenstadt angemeldet.

„Wir bereiten eine entsprechende Präsenz mit angemessenen Kräften vor, um die Sicherheit zu gewährleisten“, sagte eine Sprecherin am Montag in Hannover. Anmelder der Demonstrationen sind der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und ein Mitglied aus der linken Szene in der Landeshauptstadt. Alleine der DGB hofft auf mehr als 5000 Teilnehmer. „Aktuell liegen uns keine Hinweise auf Störungen vor“, betonte die Polizeisprecherin. Mit Blick auf den Parteitag hatte Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe schon vor einer Woche betont, dass aufgrund der Terrorbedrohung politische Großveranstaltungen derzeit immer mit besonderem Augenmerk vorbereitet werden müssten. Der Parteitag der rechtskonservativen AfD war Mitte November von Kassel nach Hannover verlegt worden, nachdem die Geschäftsführung des Kasseler Kongress Palais ihr Angebot für die Veranstaltung ohne Angabe von Gründen zurückgezogen hatte. Die AfD erwartet für den Parteitag am Samstag und Sonntag rund 600 Delegierte. dpa

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