ADAC-Staubilanz

Immer wieder Stillstand auf der A1 zwischen Arsten und Brinkum

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Der Autobahnabschnitt zwischen Bremen-Arsten und Brinkum gehört zu den Stauschwerpunkten in der Region.

Hannover/Bremen - Staus gehören auf den Autobahnen in Niedersachsen und Bremen zum Alltag dazu. Besonders betroffen ist der A1-Abschnitt zwischen Bremen-Arsten und Brinkum, teilt der ADAC in der Staubilanz 2017 mit.

Dort sammelte sich eine Staulänge von etwa 4.504 Kilometern an. In Bremen haben die Statistiker auf den Autobahnen 1, 27, 270 und 281 rund 6.115 Staukilometer registriert, in Niedersachsen waren es ganze 121.460 Kilometer. 

Der längste Einzelstau im Bundesland Bremen wurde am 6. Oktober gemessen. Zwischen Arsten und Oyten standen die Fahrzeuge auf der A1 auf rund elf Kilometern, teilt der ADAC in seiner Pressemitteilung mit. In Niedersachsen entstand der größte Einzelstau am 24. Mai zwischen Lauenau und Lahe (A2) auf 27 Kilometern Länge.

Forderung nach besserer Baustellenplanung

Der ADAC hat eine bessere Baustellenplanung für die stark befahrene Autobahn 2 verlangt, die bei der Staubilanz des Automobilclubs 2017 den Spitzenplatz in Niedersachsen belegt.

1644 Staus gab es demnach auf der Ost-West-Achse alleine auf drei besonders problematischen Abschnitten, teilte der ADAC am Dienstag mit. Diese waren der Bereich zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost, das Stück zwischen Braunschweig-Nord und Braunschweig-Hafen sowie der Abschnitt zwischen Wunstorf-Kolenfeld und Bad Nenndorf. 

Die A2 sei am Rande ihrer Kapazität, erklärte der ADAC. Schwerste Unfälle, Verletzte und Tote in den Baustellen-Bereichen zeigten den dringenden Handlungsbedarf. Als konkrete Maßnahmen fordert der ADAC eine bessere Koordination, um die Bauzeiten zu verkürzen und die Baustellen auf Autobahnen und Bundesstraßen besser aufeinander abzustimmen.

Arbeiten auch nachts und am Wochenende

Während der Bauarbeiten sollte die Baustelleneinrichtung kontrolliert werden und geprüft werden, ob Beschilderungen sinnvoll und für die Autofahrer verständlich sind. Geschaut werden müsse, ob die Fahrspuren zu erkennen seien und die Gelb-Markierung auf dem Asphalt hält. 

Durch Arbeiten auch an Wochenenden und nachts könnten Baustellen verkürzt und einzelne Abschnitte zeitnah freigeben werden. Um zu einer besseren Abstimmung aller Beteiligten zu kommen, hat der ADAC für Anfang Februar Gespräche mit der Straßenbaubehörde, Polizei sowie Stadt und Region Hannover initiiert. 

Ein weiteres Sorgenkind was Staus angeht, ist aus ADAC-Sicht neben der A2 die A 7 in Richtung Norden. Dort staute es sich besonders oft im Bereich der Langzeitbaustelle zwischen Schwarmstedt und Westenholz.

dpa/jdw

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