ADAC rückt 312.462 Mal aus: Meistens ist es die Batterie

Laatzen - Die ADAC-Pannenhelfer sind in Niedersachsen im vergangenen Jahr 312 462 Mal zu liegengebliebenen Autofahrern ausgerückt - das waren etwa 5 Prozent weniger Einsätze als 2016. Die häufigste Pannenursache war dabei mit knapp 40 Prozent wie in den Vorjahren eine schwachen Batterie, teilte der ADAC am Donnerstag in Laatzen mit.

Probleme mit dem Motor oder Einspritzung, Zündung und Sensorik folgten mit 21 Prozent. Gut 10 Prozent der Hilfsleistungen betrafen den Generator, Anlasser, die Beleuchtung oder die Verkabelung, und zu 6,6 Prozent waren die Reifen für Pannen verantwortlich. Im Großraum Hannover rückten die Helfer im vergangenen Jahr 81 111 Mal aus und im Großraum Braunschweig 45 772 Mal.

Bundesweit vier Millionen Einsätze

Die ADAC-Pannenhelfer haben im vergangenen Jahr bundesweit bei mehr als vier Millionen Einsätzen geholfen. Wie der Autoclub am Donnerstag in München mitteilte, waren es etwa 70 000 Einsätze weniger als im Vorjahr. Die Batterie war demnach mit 40 Prozent Pannenursache Nummer eins.

In 21 Prozent der Fälle mussten die "Gelben Engel" wegen Problemen im Zusammenhang mit dem Motor, etwa mit der Zündung, ausrücken. Auf dem dritten Rang lagen mit 13 Prozent Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk und Antrieb.

Insgesamt legten die etwa 1760 Fahrer der Straßenwacht den Angaben zufolge knapp 54 Millionen Kilometer zurück. In der Bilanz nicht enthalten sind die Einsätze der ADAC-Ambulanzflieger und -Rettungshubschrauber.

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