Rodewalder Wolf soll getötet werden

Abschussgenehmigung für Roddi erneut verlängert - bis zum 31. Mai

Roddi, der Leitwolfs eines Rudels im Landkreis Nienburg, darf abgeschossen werden. Nun wurde die Genehmigung dafür erneut verlängert.

Hannover/Rodewald - Das niedersächsische Umweltministerium hat die Genehmigung zum Abschuss des Leitwolfs aus dem sogenannten Rodewalder Rudel im Landkreis Nienburg erneut verlängert. Sie gilt nun bis zum 31. Mai, wie das Ministerium am Dienstag mitteilte. Das Verfahren zur Entnahme des Tiers werde weiter "unter Hochdruck" vorangetrieben. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken bestehe unverändert fort.

Der Wolf mit der Kennung "GW717m", der Dutzende von Nutztieren in der Region gerissen haben soll, war bereits Ende Januar zum Abschuss freigegeben worden. Weil er nicht aufzufinden war, wurde die Genehmigungsfrist bereits mehrmals verlängert. Umweltschützer haben gegen die geplante Tötung des Wolfes protestiert. Mit einer Klage gegen die Abschussgenehmigung scheiterten sie aber vor Gericht.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/dpa

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