Hersteller plant die ersten E-Modelle

Ab 2035 nur noch E-Motorräder: Kawasaki stellt Produktion von Verbrenner-Modellen ein

Nachdem sich bereits große Unternehmen der Automobilbranche zur E-Mobilität bekannt haben, folgt nun auch Motorrad-Hersteller Kawasaki der Entwicklung.

Tokio, Japan – Kawasaki zählt zu den weltweit größten Herstellern von Motorrädern. Wie das Online-Portal „1000ps“ berichtete, führen gleich zwei Modelle des japanischen Großkonzerns die Top10-Liste der meistverkauften Motorräder der ersten Jahreshälfte 2021 an. Dass Kawasaki nun vor einer Trendwende steht, könnte demzufolge für den gesamten Markt relevant sein. Zufolge von elektrec.com verfolgt das Unternehmen eine klare Zielsetzung: Bereits ab 2035 sollen nur noch E-Motorräder zum Verkauf stehen.

Unternehmen:Kawasaki Heavy Industries
Gründer:Kawasaki Shōzō
Gründung:15. Oktober 1896
Hauptsitz:Minato, Präfektur Tokio, Japan

Kawasaki setzt auf E-Mobilität – und folgt damit der Automobilindustrie

Dass E-Autos die Zukunft der Automobilbranche sind, stellte Stephen Hawking schon in seiner letzten Botschaft an die Menschheit* fest. In seinem letzten Buch „Brief Answers to the Big Questions“ ist die Rede von einer scheinbar unumgänglichen Strategie, um sich gegen den menschengemachten Klimawandel zu stemmen. Die „Umstellung auf das E-Auto“ sei unabdinglich, wusste Hawkings bereits vor drei Jahren.

Parallel zu den Worten Hawkings intensivierten die großen Autohersteller Daimler AG, VW oder BMW bereits ihren Umstieg auf die E-Mobilität. Wie bw24.de berichtete, kündigte die Daimler AG an, bis 2030 nur noch E-Autos bauen zu wollen*. Indem der Hersteller im Jahre 2025 von jedem Fahrzeug eine E-Mobile Ausführung anbieten möchte, geht auch Mercedes einen ähnlichen Weg. All dies sind Beispiele aus der Automobilbranche, denen sich nun Motorrad-Riese Kawasaki anschließen möchte.

Bis 2025 möchte Motorrad-Hersteller Kawasaki die ersten E-Modelle auf den Markt gebracht haben. (Symbolbild)

Bis 2035 keine Verbrenner mehr: Kawasaki will ab 2025 zehn E-Modelle auf den Markt bringen

Das Versprechen zukünftig keine Verbrenner-Motorräder verkaufen zu wollen, geht Hand-in-Hand mit den aktuellen Entwicklungen der Automobilbranche. Der Weg Richtung E-Mobilität ist jedoch auch politisch geebnet. Das zeigte bereits eine Initiative, die eine jährliche Zahlung von 1.100 Euro an jeden, der kein Auto hat, forderte*. Dass das Land Niedersachsen unlängst bekannt gegeben hatte, Lastenräder mit fast einer Million Euro zu fördern*, bezieht sich einmal mehr auf die Forderung, den Straßenverkehr emissionsfreier zu gestalten.

Mit der Bekanntgabe, ab 2035 nur noch auf E-Modelle setzen zu wollen, setzt Motorrad-Hersteller Kawasaki nun also ein Zeichen, das einem umweltpolitischen Bestreben folgt. Feststeht, dass die weitreichenden Konsequenzen einer Einstellung von Verbrenner-Motorrädern in den USA, Kanada, Europa, Australien und Japan Einzug erhalten werden. Ob die Umstellung auf E-Mobilität jedoch auch in weiteren Ländern greift, ist aktuell noch fraglich. Dies berichtete im Vorfeld chip.de.

Ein großer Schritt Richtung emissionsfreier Verkehrsteilnahme ist es für den japanischen Großkonzern allemal. Ihr Serien-Angebot umfasst bislang noch kein einziges E-Motorrad. Dass bis 2025 zehn E-Modelle auf dem Markt gebracht werden sollen, zeugt von einem ambitioniertem wie fortschrittlichem Denken – das den Motorrad-Hersteller gehörig unter Druck setzen könnte. *kreiszeitung.de und bw24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Future Image

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