An der A30 bei Gildehaus

Einreise verboten: Zoll findet sechs viel zu junge Welpen im Auto

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Sechs Welpen waren in dem Auto.

Gildehaus - Zöllner haben am Mittwoch sechs Hundewelpen in einem Auto an der A30 bei Gildehaus gefunden, das aus den Niederlanden kam.

Die Reisenden gaben an, für eine Woche als Touristen in Amsterdam gewesen zu sein. Der 37-jährige Beifahrer hielt dabei einen Hundewelpen auf seinem Schoß.

Bei der Kontrolle des Wagens fanden die Ermittler im Kofferraum fünf weitere Welpen. Hierbei handelte es sich nach Angaben der beiden Autoinsassen um American Staffordshire Terrier im Alter von jeweils fünfeinhalb Wochen. Die Welpen hatten sie auf einem Markt in Amsterdam für jeweils 300 Euro gekauft. Einen Kaufvertrag und weitere Dokumente wie einen EU-Heimtierausweis konnten nicht vorgelegt werden, teilt das Hauptzollamt Osnabrück mit.

Die Zöllner verständigten das zuständige Veterinäramt. Dies ordnete an, dass die Welpen zu einem Hundepflegedienst kommen, wo Tierärzte weitere Untersuchungen und erforderliche Impfungen vornehmen.

Die Reisenden konnten ihre Fahrt fortsetzen und haben nun die Möglichkeit, die Hunde wieder aufzunehmen, wenn sie innerhalb einer bestimmten Frist die notwendigen Unterlagen vorlegen. Zusätzlich müssen sie für die Kosten von bis zu 6.000 Euro aufkommen, die sich aus Impfungen und Unterbringungskosten zusammensetzen.

Zusatzinformationen

Die Ein- und Durchreise von Welpen unter 15 Wochen ist verboten. Welpen dürfen nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland einreisen.

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