Update: Sperrung aufgehoben

Unfall auf der A1 bei Stuhr: Lastwagen rast in Stauende und hinterlässt Trümmerfeld

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An allen beteiligten Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.

Ein schwerer Unfall hat sich am Donnerstagmittag auf der A1 bei Stuhr ereignet. Dabei übersah der Fahrer eines Lastwagens ein Stauende und schob weitere Fahrzeuge ineinander.

  • Lkw-Unfall auf der A1 zwischen Dreieck Stuhr und Bremen/Brinkum
  • Eine Person lebensgefährlich verletzt
  • A1 bei Bremen wieder für den Verkehr freigegeben
  • Update, Freitag, 7 Uhr: Wie die Polizei am späten Donnerstagabend mitteilte, ist die A1 in Fahrtrichtung Hamburg wieder für den Verkehr freigegeben worden. Alle Bergungs- und Reinigungsarbeiten seien erfolgreich beendet worden. Bei dem Lkw-Unfall sind insgesamt drei Personen verletzt worden, eine davon erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

    Update, 20.08 Uhr: Die Reinigungsarbeiten nach dem Unfall auf der Autobahn A1 im Dreieck Stuhr dauern weiterhin an, teilte die Polizei auf Nachfrage mit. Daher bleibt die Fahrbahn Richtung Hamburg voraussichtlich noch bis 21 Uhr gesperrt.

    Update, 16.10 Uhr: In Richtung Hamburg ist die A1 bei Stuhr nach einem Unfall noch bis etwa 20 Uhr voll gesperrt. 

    Zwischen Wildeshausen-Nord und Delmenhorst-Ost ist wegen des Unfalls ein etwa acht Kilometer langer Stau entstanden. Ortskundige werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. 

    Unfall im Dreieck Stuhr: Lastwagen fährt in Stauende

    Update, 13.45 Uhr: Nach Angaben der Autobahnpolizei Ahlhorn ist der Fahrer des Sattelzuges, dessen Identität noch nicht zweifelsfrei feststeht, auf der A1 zwischen dem Dreieck Stuhr und der Abfahrt Bremen/Brinkum auf einen stehenden Sattelzug eines 46-jährigen Mannes aus Rumänien aufgefahren. Dabei erlitt der Verursacher des Unfalls lebensgefährliche Verletzungen

    Der Sattelzug des Rumänen wurde wiederum auf einen Lastwagen mitsamt Anhänger aufgeschoben. Ein 54-jähriger Mann aus Polen saß in diesem Gespann. Die beiden Männer wurden leicht verletzt.

    Während der Rumäne zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in eine umliegende Klinik gebracht wurde, lehnte der Mann aus Polen eine intensivere Untersuchung ab. Mehrere Menschen wurden auch bei einem anderen Unfall auf der A1 bei Stuhr zum Teil schwer verletzt.

    Unfall A1 Stuhr/Bremen: Rettungswagen bringt Lkw-Fahrer in Klinik

    Obwohl sich die Rettung des Verursachers schwierig gestaltete, gelang es den Rettungskräften den lebensgefährlich verletzten Mann aus dem Führerhaus zu befreien. Die Fahrerkabine hatte sich mit dem Sattelauflieger vor ihm verkeilt. Ein Rettungswagen brachte den Mann von der A1 bei Stuhr in eine Klinik in der Nähe. Der Rettungshubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz.

    Zur Unfallstelle auf die A1 wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Mackenstedt und Stuhr alarmiert. Die Polizei richtete ab der Anschlussstelle Groß Mackenstedt eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Hamburg ein. Der Verkehr wurde in Richtung B322 abgeleitet.

    Verkehr von A28 Richtung Osnabrück umgeleitet

    Autoreisende, die von der A28 im Dreieck Stuhr in Richtung Hamburg unterwegs waren, konnten nicht auf die A1 auffahren. Hier wurde der Verkehr in Richtung Osnabrück abgeleitet.

    Experten schätzen den durch den Unfall auf der A1 entstandenen Sachschaden an allen beteiligten Fahrzeugen auf etwa 120.000 Euro. Die auffahrende Sattelzugmaschine wurde komplett zerstört.

    Unfall A1 bei Stuhr: Vollsperrung dauert an

    Alle am Unfall beteiligten Fahrzeuge müssen durch Abschleppunternehmen geborgen werden, was noch längere Zeit dauern wird, heißt es von der Polizei. Aufgrund austretender Betriebsstoffe wird auch die Fahrbahn der A1 bei Stuhr gereinigt werden müssen. Die Autobahnpolizei Ahlhorn geht davon aus, dass die Vollsperrung frühestens in den Abendstunden aufgehoben werden kann.

    Bremen wird von gleich vier Autobahnen zugleich durchkreuzt, die A1, A27, A270 und A281. Immer wieder passieren dort teils schwere Unfälle. 

    Unfall A1 bei Stuhr: Fahrbahn Richtung Hamburg voll gesperrt

    Erstmeldung, 13 Uhr: Stuhr - Nach einem Unfall auf der A1 zwischen dem Dreieck Stuhr und der Abfahrt Bremen/Brinkum ist die Fahrbahn in Richtung Hamburg voll gesperrt. 

    Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr ist ein Lkw auf ein Stauende aufgefahren. Die Autobahn  A1 bei Stuhr bleibt voraussichtlich für längere Zeit gesperrt. Ein Rettungshubschrauber ist nach Polizeiangaben bereits gelandet. Eine Umleitung vor Ort wurde eingerichtet.

    Die Polizei bittet darum, an das Bilden einer Rettungsgasse zu denken. Weitere Informationen folgen.

    Besonders traurig wurde das Wochenende zum vierten Advent für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste:Bei fünf schweren Unfällen in Niedersachsen sind mindestens sieben Menschen tödlich verletzt worden.

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