Mann zündet Ehefrau an und kommt dafür lebenslang in Haft

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Ein Mann steht wegen Mord heute vor Gericht. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Lüneburg/Bergen - Zu lebenslanger Haft hat das Landgericht Lüneburg einen 36-Jährigen verurteilt, der im vergangenen Jahr in Bergen seine Ehefrau angezündet hat - sie starb.

Außerdem stellte das Gericht am Mittwoch eine besondere Schwere der Schuld fest. Das bedeutet, dass der Mann nach 15 Jahren im Gefängnis keinen Antrag auf vorzeitige Haftentlassung stellen kann. Zunächst waren die Behörden von einem Unglück ausgegangen. Spuren deuteten dann aber darauf hin, dass das Feuer absichtlich gelegt worden war. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wollte der Mann sich einer anderen Frau zuwenden.

Der Angeklagte soll nach Ansicht der Staatsanwaltschaft am 24. November vergangenen Jahres in Bergen seine Ehefrau mit Benzin übergossen und angezündet haben. Die 43-Jährige starb später im Krankenhaus. Nach den Ermittlungen der Anklage wollte der Mann sich einer anderen Frau zuwenden. Zu der Verpuffung kam es im Wohnzimmer des gemeinsam bewohnten Hauses. Die fünf Kinder des Ehepaares waren damals in der Schule.

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