Prozess beginnt im September

26-Jähriger soll Hunderte Kunden im Internet betrogen haben

Göttingen - Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat einen Internet-Händler wegen schweren Betruges in 437 Fällen angeklagt. Der 26-Jährige soll bereits bezahlte Ware nicht geliefert und Kunden damit um insgesamt 167 000 Euro betrogen haben.

Wie das Landgericht Göttingen am Mittwoch mitteilte, müssen sich der Angeklagte und ein mutmaßlicher Komplize ab Ende September vor Gericht verantworten.

Der Hauptangeklagte soll 2012 einen Internet-Shop eröffnet haben, in dem er unter anderem hochwertige Elektronik- und Haushaltsgeräte zu sehr günstigen Preisen anbot. Das Geld für die Ware ließ er sich auf Konten überweisen, die er unter falscher Identität eingerichtet hatte. 

Der Komplize soll in mehr als 300 Fällen das Geld von den Konten abgehoben und dafür einen Anteil kassiert haben. Mit dem Geld sollen sich die Männer ein schönes Leben gemacht haben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Berlin will mehr Einsatz der Finanzbranche beim Klimaschutz

Berlin will mehr Einsatz der Finanzbranche beim Klimaschutz

Berg in Regenbogenoptik: Zu Gast am Rainbow Mountain in Peru

Berg in Regenbogenoptik: Zu Gast am Rainbow Mountain in Peru

Trendstoff der Saison: Schöner Schimmer mit Samt

Trendstoff der Saison: Schöner Schimmer mit Samt

Unternehmen bekennen sich vor Pariser Gipfel zum Klimaschutz

Unternehmen bekennen sich vor Pariser Gipfel zum Klimaschutz

Meistgelesene Artikel

Apotheken schließen vor allem im Nordwesten Niedersachsens

Apotheken schließen vor allem im Nordwesten Niedersachsens

39-Jähriger schwebt nach Prügelattacke in Lebensgefahr

39-Jähriger schwebt nach Prügelattacke in Lebensgefahr

Porno-Tweets in Tonnes Timeline 

Porno-Tweets in Tonnes Timeline 

Wohnsituation für Flüchtlinge entspannt sich - Integration im Fokus

Wohnsituation für Flüchtlinge entspannt sich - Integration im Fokus

Kommentare