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25 Millionen Euro: Zusätzliche Corona-Hilfen für Veranstalter und Schausteller

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Von: Johannes Nuß

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Bernd Althusmann (CDU), Wirtschaftsminister in Niedersachsen, spricht im niedersächsischen Landtag.
Der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) stellt 25 Millionen Euro an zusätzlichen Corona-Hilfen für Veranstalter und Schausteller zur Verfügung. (Archivbild) © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Veranstalter und Schausteller können seit dieser Woche zusätzliche Corona-Hilfen beantragen. Niedersachsen stellt 25 Millionen Euro dafür zur Verfügung.

Hannover – Das Land Niedersachsen greift der Schausteller- und Veranstalterbranche in der Corona-Pandemie unter die Arme. Seit Mittwoch, 26. Januar 2022, können nämlich Veranstalter und Schausteller aus Niedersachsen zum Ausgleich von Umsatzverlusten zusätzliche Corona-Hilfen beantragen. Diese sind als Aufstockung der Überbrückungshilfen III und III Plus zu verstehen, teilte das Wirtschaftsministerium dazu am Mittwochmittag in Hannover mit. Auch aus dem Grund, weil derzeit die Infektionszahlen mit Corona in Niedersachsen enorm in Höhe schnellen.

Bundesland:Niedersachsen
Fläche:47.709,82 km²
Einwohner:8.003.421 (Stand: 31. Dezember 2020)
Ministerpräsident:Stephan Weil (SPD)
zuständiger Wirtschaftsminister:Bernd Althusmann (CDU)

Wie es heißt, stellt das Land dafür 25 Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmen und Soloselbstständige können das Geld bei der Förderbank NBank anfordern, sofern ihre Anträge auf die Überbrückungshilfen III oder III Plus des Bundes bereits bewilligt wurden.

Zusätzliche Corona-Hilfen für Veranstalter: Niedersachsen stellt 25 Millionen Euro zur Verfügung

„Durch den teilweise kompletten Ausfall des eigentlich starken Weihnachtsgeschäfts sind viele Unternehmen der Branche besonders durch Umsatzeinbußen betroffen. Um dieses Defizit zu kompensieren, haben wir in Niedersachsen zusätzliche 25 Millionen Euro als Liquiditätshilfe bereitgestellt, mit denen wir die Bundeshilfen aufstocken“, erklärte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) dazu. Jüngst hatte Althusmann bereits einen leichteren Zugang zu Corona-Hilfen für Schweinehalter gefordert.

Niedersachsen hatte sich dafür eingesetzt, dass auch Unternehmen, die ihr Geschäft coronabedingt vorübergehend schließen müssen, die Überbrückungshilfe erhalten. Das sei notwendig, weil Corona-Bestimmungen wie die 2G- und 2G-plus-Regeln zu einem derartigen Kundrückgang geführt hätten, dass ein wirtschaftlicher Betrieb nicht mehr aufrechterhalten werden könne, sagte Althusmann.

Zusätzliche Corona-Hilfen für Schausteller: Maximaler Förderbetrag von 50.000 Euro pro Antrag

Für die Veranstaltungsbranche werden 20 Prozent der Umsatzverluste sowie 15 Prozent der darüberhinausgehenden Verluste übernommen. Dem Schaustellergewerbe können bis zu 12,5 Prozent der Umsatzverluste, 25 Prozent der in diesem Zeitraum angefallenen Tilgungskosten von Darlehns- und Leasingverträgen sowie 15 Prozent der darüberhinausgehenden Verluste erstattet werden. Maximal beträgt die Förderhöhe bis zu 50.000 Euro pro Antrag. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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