24-Jähriger wegen Brandstiftungen verurteilt

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Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv

Lüneburg/Dannenberg - Das Landgericht Lüneburg hat einen 24-Jährigen wegen einer Serie von Brandstiftungen im Wendland zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Angeklagte hatte die ihm zur Last gelegten sechs Taten gestanden.

Der entstandene Schaden werde auf mehr als eine Million Euro beziffert, berichtete die Lüneburger "Landeszeitung" (Donnerstag) über das Urteil vom Vortag. Angesteckt wurden vier unbewohnte Häuser und zwei Scheunen im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Ein Sachverständiger habe den jungen Mann für steuerungsfähig gehalten, aber eine Therapie in der Haft empfohlen, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

Er habe aus beruflicher Frustration gehandelt, hatte der in einem Heim aufgewachsene Angeklagte sein Handeln zu begründen versucht. Als freiwilliger Rettungshelfer des Deutschen Roten Kreuzes habe er bei Einsätzen nach den Bränden die Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommen, die ihm als Altenpfleger versagt geblieben seien. Der aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Mann war nach fünf der sechs Brände als Helfer dabei. Die Serie hatte am 16. Juni mit dem Brand eines ehemaligen Hotelgebäudes begonnen. Der 24-Jährige war wegen Brandstiftung bereits 2014 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Ursprünglich war das Urteil für Februar erwartet worden.

Landgericht Lüneburg

Polizeimitteilung vom 22. Juli 2015

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