22-Jähriger gesteht Missbrauch in Belgien - Urteil erwartet

Hannover - Im Prozess gegen einen jungen Mann, der die Vergewaltigung eines Schülers in Belgien gestanden hat, wird am Freitag das Urteil erwartet.

Der Junge war von seinem eigenen Vater im Internet zum Missbrauch angeboten worden. Der Vater hielt die grausame Tat des 22-jährigen Angeklagten aus dem Raum Hameln sogar mit einer Kamera fest und stellte Bilder davon ins Internet.

Der 22-Jährige muss sich wegen schweren sexuellen Missbrauchs verantworten. Zusätzlich kommt eine Verurteilung auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beihilfe zum Missbrauch in Betracht, erklärte das Gericht am Donnerstag. Anders als geplant wurden die Plädoyers zunächst noch nicht gehalten.

Auf die Spur des Mannes kamen australische Ermittler bei der Fahndung nach Sexualstraftätern im Internet. Sie konnten zurückverfolgen, dass der Film in Belgien entstanden war und brachten die Ermittlungen ins Rollen. Der Angeklagte wurde über ein Kennzeichenerfassungssystem der belgischen Polizei ermittelt. Gegen den 45 Jahre alten Vater wird in Belgien ermittelt.

Über seinen Verteidiger hatte der Angeklagte zu Prozessbeginn erklären lassen, dass er sich gezielt in den pädophilen Kreis des Vaters begeben habe. Er sei mit dem Ziel, den zur Tatzeit Elfjährigen zu missbrauchen, ins belgische Mechelen gefahren. Gemeinsam mit dem Vater habe er den Jungen am 1. März dieses Jahres vergewaltigt. Er sei sich des Unrechts seines Tuns damals bewusst gewesen, bedauere heute aber die Tat und wisse auch um die Folgen für das Kind. Obwohl dies angesichts der Tat schwierig sei, wolle er Wiedergutmachung leisten.

dpa

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