Nach Tod eines 28-Jährigen

19-Jähriger nach Gewaltverbrechen in Göttingen in Untersuchungshaft

Göttingen - Nach dem gewaltsamen Tod eines 28-Jährigen in Göttingen hat das Amtsgericht Göttingen am Montagnachmittag Haftbefehl gegen einen Tatverdächtigen erlassen.

Dem 19-Jährigen werde Totschlag zur Last gelegt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen. Drei ursprünglich ebenfalls festgenommene Männer seien dagegen mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Der ursprüngliche Verdacht gegen sie habe sich nicht erhärtet.

Der dringende Tatverdacht gegen den 19-Jährigen ergebe sich aus mehreren Zeugenaussage, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Buick. Der Fall stelle sich inzwischen relativ eindeutig dar. Der Tatverdächtige, bei dem es sich um einen Deutschen mit Migrationshintergrund handelt, sei vorbestraft, unter anderem wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Der 28-Jährige war in der Nacht zum Samstag in der Innenstadt gewaltsam zu Tode gekommen. Der Tat war nach Angaben der Ermittler offenbar ein Streit zwischen Täter und Opfer voran gegangen. Zu den Todesumständen, der Tatwaffe und der Art der Verletzungen sowie zum möglichen Tatmotiv machten Polizei und Staatsanwaltschaft aber weiterhin keine Angaben. Die Obduktion hatte ergeben, dass der 28-Jährige an inneren Verletzungen durch äußere Gewaltanwendung gestorben ist.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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