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12 Kilo Gras: Drogenspürhund findet Marihuana im Wert von 120.000 Euro

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Von: Johannes Nuß

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Ein Drogenspürhund auf der Suche, daneben montiert ein Fahrzeug des Hauptzollamts Osnabrück.
Drogenspürhund Raptor half den Beamten des Hauptzollamtes Osnabrück beim Finden der 12 Kilogramm Marihuana. (Symbolbild, kreiszeitung.de-Montage) © Zoll

Bei einer Verkehrskontrolle haben Zöllner an der deutsch-niederländischen Grenze Marihuana im Straßenverkaufswert von 120.000 Euro entdeckt. Hund Raptor half ihnen.

Bad Bentheim/Osnabrück – Da hat Raptor eine gute Spürnase bewiesen: Polizeihund Raptor hat bei einer Polizeikontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze in Niedersachsen gut zwölf Kilogramm Marihuana im Wert von rund 120.000 Euro erschnüffelt. Wie das Hauptzollamt Osnabrück in einer Pressemitteilung berichtet, fanden der Hund und die eingesetzten Osnabrücker Zöllner die Drogen am frühen Dienstagmorgen, 8. Februar 2022, auf der Autobahn A30 bei Bad Bentheim.

Marihuana im Wert von 120.000 Euro entdeckt: Kontrolle auf Parkplatz auf Autobahn A30 bei Bad Bentheim

Die Ermittler überwachten den fließenden Verkehr aus den Niederlanden, als ein in Polen zugelassenes Fahrzeug ihr Interesse weckte. Sie leiteten das Fahrzeug für eine Kontrolle auf den Parkplatz Waldseite Süd auf der Autobahn A30 bei Bad Bentheim. In der Befragung gab der Reisende an, dass er in Hengelo als Fliesenleger tätig war und nun auf dem Weg nach Polen sei, um dort seinen Urlaub zu verbringen.

„Die bei unserem Einstieg in eine Kontrolle immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinte der Insasse des Pkws“, wird Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück, in der Pressemitteilung zitiert.

Marihuana im Wert von 120.000 Euro entdeckt: 37-Jähriger vorläufig festgenommen

Da der Fahrer äußerst nervös wirkte, entschlossen sich die Zöllner zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Hierbei kam auch Spürhund Raptor zum Einsatz. Er zeigte durch sein Verhalten an, dass sich im Bereich des hinteren Unterbodens Betäubungsmittel befanden. Beim Entfernen einer Kunststoffabdeckung am Unterboden entdeckten die Beamten mehrere große, durchsichtige Kunststofftüten. Beim Öffnen dieser Tüten kamen zwölf Kilogramm Marihuana zum Vorschein, die durch die Beamten beschlagnahmt wurden.

Der 37-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt überführt. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen mit Dienstsitz in Nordhorn übernommen.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Niedersachsen: Krankenpfleger soll Patienten getötet haben

Ein Krankenpfleger aus Bremen wird verdächtigt, zwei Patienten getötet zu haben. Nun ereilt ihn ein vorläufiges Berufsverbot. Der Fall des 34-jährigen Krankenpflegers aus Bremen erinnert an den nachgewiesenen Patientenmörder Niels Högel, der 2019 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Acht ehemaligen Vorgesetzten von Högel wird seit Januar 2022 der Prozess vor dem Landgericht Oldenburg gemacht. Im Klinikum Oldenburg und im Krankenhaus Delmenhorst wurden dem ehemaligen Krankenpfleger insgesamt 85 Patientenmorde nachgewiesen.

Von Brutalität zeugt aber auch die Tat eines 28-Jährigen in Niedersachsen. Der Mann soll erst in eine WG eingebrochen sein und dann auf eine schlafende Frau eingestochen haben. Eine schnelle Auffassungsgabe beweist indes ein Anrufer in Bremen-Woltmershausen, der die Feuerwehr über einen Brand in einer Lagerhalle informieren sollte. Akkus für E-Scooter hatten hier Feuer gefangen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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