Förderverein und Sparkassenstiftung sorgen mit Klettervergnügen für neue Attraktion im Schulzentrum

Zwischen Action und Entspannung

Förderverein und Vertreter der Sparkassenstiftung freuen sich mit allen übrigen Aktiven über die neue Kletteranlage des Schulzentrum.

Rahden - · Eine Sport- und Freizeitanlage, die vielseitig nutzbar ist, war der Wunsch vieler Schüler und auch des Fördervereines der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Rahden, um das Außengelände des Schulzentrums für die Jugendlichen attraktiver zu gestalten.

Der Förderverein der Schule machte es in engagierter Teamarbeit und fachmännischer Unterstützung möglich. Zusätzlich wurden durch eine Spende in Höhe von 1190 Euro drei neue Kletterfelsen angeschafft, die neben Klettervergnügen auch eine gemütliche Sitzgelegenheit auf dem Schulhof bieten.

Knapp zwei Jahre ist es her, dass die Idee für eine Freizeitanlage, die auch für den Nachmittagsunterricht eingesetzt werden kann, geboren wurde. In Schülerbefragungen kristallisierte sich verstärkt der Wunsch nach einer Kletterwand heraus.

„Die Umsetzung war gar nicht so einfach“, machte Hans-Joachim Straßburg deutlich, denn auch der Gemeindeunfallverband musste solch einer Anlage zustimmen. Eine Kletterwand in Abspringhöhe ließe sich realisieren, da die Schüler hierbei nicht per Seil gesichert werden müssten. Um ein anspruchsvolles Klettervergnügen zu bieten, das nicht bereits nach kurzer Zeit seinen Reiz verliert, wurde in Gemeinschaftsarbeit ein Unikat geschaffen.

Unter Federführung von Hanno Straßburg, Sportlehrer des Gymnasiums und selbst aktiver Kletterer wurde zusammen mit zwei hiesigen Unternehmen die Kletteranlage, die mit 260 Griffen und variablem Bohrraster im Vergleich zu ähnlichen Standard-Produkten ein Höchstmaß an Vielfältigkeit garantiert, geschaffen. „Herkömmliche Anlagen haben lediglich 48 Griffe“, so der Sportlehrer. „Wir werden unsere Wand immer mal wieder beliebig umschrauben, damit neue Routen zum Klettern verleiten.“ Auch ungeübte und weniger Sportliche können hier dem Vergnügen nach ein wenig Action und Höhenluft nachgehen. „Die Routen sind farblich gekennzeichnet und haben einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, so dass vom Anfänger bis zum Profi alle auf ihre Kosten kommen“, so Hanno Straßburg.

In Sachen Kosten läge man durch den „Eigenbau“ weit unter den maximal veranschlagten 5000 Euro. „Aber an Qualität weit darüber“, so Hanno Straßburg, der Joachim Hilker und dem Lohnbetrieb Koors seinen Dank für die Unterstützung aussprach.

Für eine kreativ gestaltete Freizeitanlage war auch eine außergewöhnliche optische Gestaltung gerade gut genug. Mit Dennis Herb holten sich die Initiatoren einen professionellen Grafiti-Sprayer an die Hand. Herb, seines Zeichens darüber hinaus auch noch Erzieher und in der pädagogischen Arbeit tätig, initiierte kurzerhand aus dem Vorhaben ein Schülerprojekt und ließ sich bei der peppigen Gestaltung der aufgrund der Sicherheitsvorschriften nicht übersteigbaren Kletterwand mit vielen bunten Farben von den Schülern Sammy, Benny und Josh unterstützen.

Ergänzend zu diesem „High-Tech“-Modell beabsichtigte der Förderverein, Natur-Kletterfelsen aufzustellen, um die Anlage als Mischung zwischen Action und Ruhepol zu gestalten. Ein nicht ganz 2,50 Meter hoher Sandstein-Kletterfelsen, ein großen Sitzfelsen und ein kleiner Sitzstein laden jetzt die Schüler zum Verweilen ein. Um diesen Teil des Projektes realisieren zu können, griff die Sparkassenstiftung dem Förderverein bei der Vervollständigung der Gesamtkonzeption finanziell unter die Arme.

Bianca Winkelmann bedankte sich im Namen des Fördervereins ganz herzlich für die Spende bei den Vertretern der Stiftung und für die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten.

Auch Bürgermeister Bernd Hachmann sprach den Mitwirkenden seinen Dank aus. „Es ist ein Anliegen der Stadt Rahden, mit der zur Bereitstellung legaler Sprayerflächen der illegalen „Grafiti-Kunst“ Einhalt zu gebieten. Neben der Kletterwand sei auch die Skaterbahn an der Hauptschule bereits mit offiziell genehmigten Grafitis verschönert worden.

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