Oppendorfer Löschgruppe zieht Jahresbilanz / Insgesamt 104 Einsatzstunden geleistet

Zwei Verkehrsunfälle mit Rettungsschere

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Beförderte, Lehrgangsabsolventen und Verantwortliche der Löschgruppe Oppendorf (v.l.): Andreas Meeske, Gerrit Hohbein, Steffen Timann, Bernhard Engel, Kai Petring, Helmut Timann, Sebastian Struckmeier, Timo Winkelmann, Jan Winkelmann, Peter Lahrmann, Gerhard Lohmeier und Dietmar Meier. ·

Oppendorf - Der schwierigste Einsatz der Oppendorfer Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stemwede war der schwere Verkehrsunfall auf der Kükelhan-Kreuzung in Oppenwehe Mitte September.

„Es war ein langwieriger Einsatz mit der Rettungsschere, der Schwerverletzte wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin und die beiden Kinder kamen ebenfalls ins Krankenhaus“, erinnerte Löschgruppenführer Andreas Meeske während des Jahresschlussdienstes am Freitag in der Oppendorfer Schützenhalle.

Das zurückliegende Jahr sei feuerwehrtechnisch gesehen sonst recht ruhig gewesen, stellte Meeske fest. Bei einem weiteren Verkehrsunfall, ebenfalls in Oppenwehe im März, sei auch die Rettungsschere zum Einsatz gekommen.

Fünf Mal hätten die Kameraden zu Löscheinsätzen, ein Mal zum Fehlalarm und ein Mal zu einem Ölschaden ausrücken müssen. Nach einer Sturmböe im September hatten sie zwei Bäume von der Straße geräumt. „Insgesamt haben wir 104 Einsatzstunden geleistet. Das entspricht vier Tagen bei acht Stunden Vollzeit“, rechnete der Löschgruppenführer den 29 aktiven und 13 Kameraden der Ehrenabteilung vor.

Dass sich die Oppendorfer Feuerwehrleute nicht nur die Rettung von Menschenleben auf die Fahne geschrieben haben, bewies im Juli ein Einsatz in Oppenwehe. „Die Hausbesitzer hatten einen Topf auf dem Herd vergessen und waren weggefahren. Als wir eintrafen, war das Haus komplett verqualmt und wir haben den Hund aus dem dichten Gewölk befreit“, erinnert sich Meeske.

Zum Thema Digitalfunk sagte er, dass sich die Kameraden bereits seit Mitte 2012 an die neuen Funkrufnamen gewöhnen konnten, die Einbauphase der neuen Geräte sei für Februar oder März geplant. Die Testphase beginne schließlich im Juni.

Eine besondere Freude machten Dieter Heinze, Herbert Winkelmann und Willi Tiemann der Löschgruppe, indem sie den Kameraden den Fahrzeugbrief des alten Feuerwehrfahrzeuges TLF 16-24, das in den Jahren von 1956 bis 1985 im Dienst war, überreichten.

Im weiteren Verlauf beförderte der stellvertretender Gemeindebrandinspektor Gerhard Lohmeier Gerrit Hohbein zum Feuerwehrmann. Als Neuaufnahmen wurden Steffen Timann und Kai Petring in der Löschgruppe begrüßt. Beide wurden sogleich zu Kassenprüfern ernannt, sie lösen Sebastian Struckmeier und Manfred Piper ab.

Den Grundlehrgang Truppmann 2 haben Sebastian Struckmeier und Timo Winkelmann bestanden. Sie nahmen auch am Lehrgang für Atemschutzgeräteträger teil. Jan Winkelmann absolvierte den Lehrgang Technische Hilfe Wald.

Für ein halbes Jahrhundert Treue zur Feuerwehr erhielten Helmut Timann, Bernhard Engel und Günter Fortmann eine Ehrenurkunde und ein Präsent.

Für das kommende Jahr steht bei den Oppendorfer Kameraden viel an. Der geplante Gerätehausbau auf dem Abreitplatz neben der Reithalle soll beginnen, damit das neue Fahrzeug vom Typ 10/6, das die Löschgruppe 2013 erhält, ausreichend Unterstellplatz bekommt.

Als nächsten geselligen Termin für die Kameraden nannte Meeske das Zugfest am Samstag, 23. Februar, im Festsaal bei Bosse. · hm

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