Vertrag über Betrieb der Schulmensa im Life House gestern unterzeichnet und Kooperationsvereinbarung abgeschlossen

Zusammenarbeit ist jetzt vertraglich manifestiert

Die Kooperationsvereinbarungen sind unterzeichnet (von links): Jürgen Ehlers, „Küchenchefin“ Ulrike Lindemann und Annette Engelmann vom JFK sowie Ekkehardt Stauss, Klaus Schmuacher und Reinhard Grewe von der Gemeinde.

Wehdem -

(ges) Die auch schon zuvor außerordentlich konstruktive Zusammenarbeit von Gemeinde, Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede und der neuen Stemwederberg-Schule steht seit gestern Nachmittag auf einem noch festeren Fundament: Bürgermeister Ekkehardt Stauss, Klaus Schumacher vom Schulamt der Gemeinde, JFK-Vorsitzende Annette Engelmann und Schulleiter Jürgen Ehlers unterzeichneten im Life House insgesamt drei Vertragswerke, in denen die Kooperation von Gemeinde, Verbundschule und Life House schriftlich fixiert ist.

In den unterzeichneten Verträgen ist zum einen der Betrieb einer Schulmensa im Life House geregelt, zum anderen eine Kooperation über die Einrichtung einer pädagogischen Übermittagsbetreuung vereinbart. Zudem hat die Gemeinde Stemwede das Life House als wirtschaftliches Eigentum an den Verein für Jugend, Freizeit und Kultur übertragen.

Schon seit Jahren bietet das Life House den Schülerinnen und Schülern der bisherigen Haupt- und Realschule mit überwiegend ehrenamtlichem Engagement einen ausgewogenen sowie vor allem preiswerten Mittagstisch an. Mit derzeit etwa 34 000 Mittagessen (kleine Gerichte und Snacks) ist das Life House inzwischen an seine personellen und räumlichen grenzen gestoßen. Aus dem Grunde soll das Jugendhaus baulich erweitert werden. Von den voraussichtlichen Investitionskosten in Höhe von knapp 390 000 Euro tragen jeweils die Hälfte das Land NRW (aus dem 1000-Schulen-Programm) und die Gemeinde Stemwede (aus allgemeinen Haushaltsmitteln).

Im gestern abgeschlossenen Vertrag ist geregelt, dass das Life House zu den Tagesmenüs auch frisches Obst, frische Salate und Milchprodukte anbietet. Für die schulische Verpflegung ist die Mensa montags bis donnerstags von 11.30 bis 14 Uhr geöffnet. Bei Bedarf sind längere Öffnungszeiten sowie auch eine Mittagsmahlzeit am Freitag möglich. Für den Mittagstisch setzt das Life House geeignetes und zuverlässiges Personal mit einem ausreichenden Stundenpotenzial ein. Im Gegenzug beteiligt sich die Gemeinde an den jährlichen Gebäude- und Betriebskosten sowie notwendigen Ersatzbeschaffungen. Der Vertrag tritt rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft, läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2013 und verlängert sich danach stillschweigend jeweils um ein Kalenderjahr, wenn er nicht von einem der Vertragspartner gekündigt wird.

Grundlage für die Einrichtung einer pädagogischen Übermittagsbetreuung ist der Schulministeriums-Erlass „Geld oder Stelle“. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Land die pädagogische Betreuung und Aufsicht in der Mittagspause für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I mit Nachmittagsunterricht sowie auch ergänzende Arbeitsgemeinschaften wie Bewegungs-, Kultur-, und Förderangebote.

Von 13.25 bis 14 Uhr erfolgt eine Begleitung der Schülerinnen und Schüler beim Mittagessen durch zwei JFK-Mitarbeiter. Anschließend haben Fünft- und Sechstklässler die Möglichkeit, von 14 bis 15.30 Uhr am Förderangebot „Hausaufgabenbetreuung“ teilzunehmen. Zeitgleich laufen ergänzende Kreativangebote für alle Schülerinnen des Schulzentrums durch JFK-Mitarbeiter.

Der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur stellt mit fachlich und pädagogisch geeignetem Personal sicher, das alle Schülerinnen und Schüler am Nachmittagsunterricht sowie an den Förder- und Kreativangeboten im Life House kostenpflichtig verpflegt werden können. Die Gesamtverantwortung für die Umsetzung der pädagogischen Übermittagsbetreuung obliegt den Schulleitungen. Die Gemeinde leitet die Landeszuwendung in Höhe von 25 000 Euro pro Schuljahr in ungekürzter Höhe an den JFK weiter. Die Vereinbarung tritt rückwirkend zum 1. Februar 2009 in Kraft, endet mit dem Schuljahr 2009/2010 und verlängert sich stillschweigend jeweils um ein weiteres Schuljahr.

Am Rande der Vertragsunterzeichnung teilte Klaus Schumacher vom Schulamt der Gemeinde zum Stand der Life-House-Erweiterung mit, dass die Planungen abgeschlossen seien, in Kürze der Bauantrag auf den Weg gebracht werde und sofort danach die Ausschreibung der zu vergebenden Arbeiten anlaufe. „In diesem Jahr wird nicht nur Baubeginn sein, wir wollen auch ein ganzes Stück weit vorankommen“, so Schumacher optimistisch.

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