Harting Technologiegruppe feierte Einweihung des neuen Standortes Rahden

Zukunftsinvestition und Raum für kreative Ideen

Gaben gestern den Startschuss für das neue Werk in Rahden: Margrit und Dietmar Harting mit ihren Kindern Philipp Harting und Maresa Harting-Hertz.

Rahden - RAHDEN/ESPELKAMP (art) · „Es ist eine Investition in die Zukunft des Unternehmens, die Menschen und die heimische Region“. Margrit Harting und Sohn Philipp machten in ihren Reden deutlich, dass vom neuen Standort Rahden aus wegweisende Innovationen ihren Weg finden werden.

       Die Harting Technologiegruppe feierte gestern mit mehreren hundert Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter Rahdens Bürgermeister Bernd Hachmann, sein Espelkamper Pendant Heinrich Vieker und MdL Friedhelm Ortgies, die Einweihung ihres siebten Werkes in Ostwestfalen. Etwa eineinhalb Jahre nach dem Erwerb des ehemaligen Windhorst-Centers im Industriegebiet Rahden-Ost zog neues Leben in die verwaisten Hallen ein.

„Hier werden Werte für Menschen geschaffen, Werte, die die Harting Unternehmensgruppe als vertrauten und verantwortungsbewussten Partner, nicht nur in Sachen Umwelt auszeichnen“, begrüßte Margrit Harting die Gäste. Froh, dass ihre Kinder Philipp Harting und Maresa Harting-Hertz die kreative Entwicklung des Unternehmens weiter vorantreiben und mit einem Enkelkind auch die vierte Generation schon bereit steht.

„Das neue Werk in Rahden geht auf die Kreativität der Mitarbeiter zurück“, erinnerte Margrit Harting an die Standortfindung, über die aus Gründen der Platznot bereits vor drei Jahren nachgedacht wurde. Nach anfänglichem Widerstand habe man sich einstimmig entschieden, im ehemaligen Windhorst-Center ansässig zu werden und eine Atmosphäre zu schaffen, in der Mitarbeiter sich wohlfühlen. „Die Gedanken fliegen und sich die Kreativität entfalten lassen“, sei das Ziel, dass nach der rund halbjährigen Umbauphase erreicht wurde.

So galt Hartings Dank denn auch Ute Langmann, Susanne Bogut und Günter Behnke für die gestalterischen Veränderungen in dem gut drei Jahre leer stehenden Gebäude. Wieder einmal sei es diesem Team gelungen, auch im siebten Werk eine kreative Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter zu schaffen.

„Mit Harting heißen wir sehr gerne ein Unternehmen in Rahden willkommen, dessen internationaler Erfolg auf der einen Seite und dessen umfassendes Engagement auf der anderen Seite für unsere Region von sehr großer Bedeutung sind“, gratulierte Rahdens Bürgermeister Bernd Hachmann zu der Entscheidung für die Auestadt und die gelungene Umsetzung. „Wir erachten es für äußerst wichtig, dass hier eine Familie an der Spitze steht, die sich den Mitarbeitern und der Region verpflichtet fühlt.

Ein Zentrum der Innovationen solle es werden, erläuterte Phillip Harting, welche Unternehmensbereiche zukünftig in Rahden ansässig sein werden. Innovationen, die den Status als Marktführer langfristig sichern sollen. Damit verbunden sei die Schaffung sicherer Arbeitsplätze, was der heimischen Region zu gute komme. Rund 120 Mitarbeiter werden in dem Gebäudekomplex, der durchaus noch Spielraum zur Erweiterung bietet, ab August ihre Arbeitsstätte finden.

Zu den Abteilungen, die in Rahden ihre Tätigkeit aufnehmen, gehört unter anderem der Bereich „Industrial Communication an Power Networks (ICPN), die unter anderem für die Entwicklung der für den Hermes Award 2009 nominierte „Fast Track Switching“- Technologie verantwortlich zeichnete. Darüber hinaus wird die Abteilung „Normen und Standardisierung“ in Rahden einziehen, die neben der Entwicklung solcher auch für die Anmeldung und Überwachung von Patenten der Unternehmensgruppe tätig sein wird. Auch Teile des Marketings und Produktmanagements im Bereich Device Connectivity, (Geräteanschlusstechnik) werden in die Auestadt übersiedeln. „Diese Marketingexperten sorgen dafür, dass HARTING die Trends und Anforderungen der Märkte aufgreift und in echte Innovationen umsetzt“, betonte Philipp Harting.

Mit Dr. Andreas Starke legte die Unternehmerfamilie die Verantwortung in junge Hände. „Die höchste Würde ist in unserem Hause zugleich auch eine Bürde“, wies Margrit Harting augenzwinkernd darauf hin, dass es nun in Starkes Händen liege, das neue Objekt mit Achtung und Wertschätzung zu führen.

„Auf Nutzfläche von rund 5 000 Quadratmetern ist eine Atmosphäre geschaffen worden, in der Ideen wachsen und Innovationen geboren werden können“, lenkte Philipp Harting den Blick auf offene Kommunkationskonzept, das sich auch in der räumlichen Gestaltung des neuen Werkes niederschlägt. Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden aus allen Abteilungen. - Als „Begegnungszentrum“, in Sachen mittäglicher Verpflegung ebenso wie als Treffpunkt für Besprechungen, konnten die Gäste sich bei einem anschließenden Rundgang durch den Gebäudekomplex von der freundlichen und ungezwungenen Atmosphäre des „HAR.bucks“ überzeugen. Harting setzt damit das bereits im Espelkamper Ausbildungszentrum (NAZHA)erfolgreich umgesetzte Konzept fort. „Die Zusammenarbeit über alle Abteilungsgrenzen hinweg macht einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem unsere Kunden klar im Mittelpunkt stehen“, unterstrich auch Margrit Harting. „Nur wer von allen Belangen im Unternehmen weiss, kann auch unternehmerisch denken.“

Wer die Chance zu einem Rundgang durch das Gebäude nutzte, konnte feststellen, dass auch hier der offenen Kommunikation Rechnung getragen wurde. Gemauerte Trennwände wurden, wenn überhaupt durch Glaswände ersetzt.

Auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten setzt Harting in Rahden Maßstäbe. Hocheffiziente leistungsgeregelte VRV-Invertermaschinen sorgen in Abhängigkeit von Außentemperatur und Sonneneinstrahlung für eine gesundheitliche optimale Anpassung der Raumtemperatur.

Bei dem gut sechs Monate dauernden Umbau des Gebäudes sei großer wert darauf gelegt worden, dass die Arbeiten mehrheitlich durch Unternehmen aus der Region erfolgten.

Doch nicht nur das wirtschaftliche Engagement am neuen Standort lag der alteingesessenen Espelkamper Unternehmerfamilie am Herzen. Mit der Bitte, statt vieler Einweihungsgeschenke eine Spende zugunsten der Freiwilligen Feuerwehr Rahden und des Kulturvereines „Kul-Tür“ vorzunehmen, zeigten die Hartings auch am neuen Standort Flagge für das soziale und kulturelle Leben.

Mit einem gemütlichen Grillfest unter freiem Himmel fanden die Feierlichkeiten am frühen Nachmittag ihren Ausklang.

Die Harting Unternehmensgruppe beschäftigt in Espelkamp und Minden bereits rund 1700 Mitarbeiter. Weltweit sind rund 3000 Mitarbeiter in mehr als 40 Tochtergesellschaften tätig.

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