In Varlheide gedrehte Staffel von „Nicht nachmachen“ ab heute auf Sendung

Von XXL-Brötchen und einer Bootsfahrt auf der Diele

Brötchen im XXL-Format? Bei Wigald Boning (links) Bernhard Hoëcker ist mit allem zu rechnen. Was die Beiden sonst noch alles in Varlheide angestellt haben, ist ab heute Abend im Fernsehen zu bestaunen. ·
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Brötchen im XXL-Format? Bei Wigald Boning (links) Bernhard Hoëcker ist mit allem zu rechnen. Was die Beiden sonst noch alles in Varlheide angestellt haben, ist ab heute Abend im Fernsehen zu bestaunen. ·

Varlheide - Brötchenbacken XXL? – Beim Anblick obigen Ergebnisses, ist wohl keiner scharf darauf, das Backwerk zu verkosten, das Wigald Boning und Bernhard Hoëcker beim Dreh der neuen „Nicht Nachmachen“-Staffel in Varlheide „aus Versehen“ kreierten. Wieso, weshalb, warum und in welcher Fülle man auf solch abgedrehte Experimente kommen kann und ob von dem genutzten Domizil noch was übrig blieb, gibt es ab heute an sechs Freitagen um 22.30 Uhr im ZDF zu bestaunen.

Wo Boning und Hoëcker während ihres achtwöchigen Drehs Hand anlegten, lag anschließend so manches in Schutt und Asche. Die eigens für die Produktion vom Filmteam aufgebaute Inneneinrichtung des Bauernhauses lechzte geradezu danach, mit Scharfsinn und Schabernack zerstört zu werden. Gleich ob Heizkesselexplosion im Wohnzimmer, Waschbenzin im Wäschetrockner, Cabrio-Basteln mit Thermit oder eine Bootsfahrt auf der Diele – bei den Experimenten ging es immer heiß zu. Zumindest die menschlichen Protagonisten blieben Dank der erfahrenen Feuerwerker unversehrt, eine Kamera überlebte den Dreh erstmalig in der Geschichte von „Nicht Nachmachen“ allerdings nicht.

Alle Protagonisten

blieben unversehrt

„Der Drehort war für uns ein Glücksfall. Wir haben die Menschen hier ins Herz geschlossen und sie uns“, so Produktionsleiterin Anne Többen. „Die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, mit der wir von der Bevölkerung aufgenommen worden sind, war enorm.“

Freunde hatte das rund 30-köpfige Produktionsteam in den rund 30 Drehtagen in Rahden einige gefunden. Denn so manches Mal wurde auch Hilfe aus der Bevölkerung gebraucht. Nicht nur Feuerwehrleute der Rahdener Stadtwehr und das DRK standen zwecks Abkühlung bei den ganz heißen Drehs und zur Versorgung eventueller Blessuren bereit. Der kleine rote Traktor von Marlies Schlehhäuser von den Alttraktorenfreunden Varlheide musste ebenso her wie mit Arne Riechmann ein Airbag-Experte des Autohauses Dieker. Und wenn Experten schon einmal vor Ort sind, fallen dem gut gelaunten kreativen Team auch ganz spontan neue Flausen ein, die man mal eben mit einbauen kann, wie die Nutzung einer Schubkarre als Ersatzrad.

Neben soviel geladener Action war jedoch immer Zeit, um Kontakt zur heimischen Bevölkerung zu knüpfen. Kein Wunder, dass es sich zahlreiche Anwohner und Interessierte, die in den vergangenen Wochen in irgendeiner Form an der Produktion beteiligt waren, nicht nehmen ließen, beim großen Finale dabei zu sein.

Showdown mit

lautem Knall

Angespanntes Warten. Dann ein ohrenbetäubender Knall, Stichflammen schießen aus dem Giebel, Türen, Fenster, Dachpfannen fliegen wild umher. Die Rahdener Stadtwehr ist ein letztes Mal umgehend zur Stelle und legt einen sauberen Löscheinsatz hin. Der sprengstoffgeladene Showdown zum Abschluss der Dreharbeiten war eine gelungene Sache. Nicht nur die am Dreh beteiligte Bevölkerung wird heute Abend gespannt vor dem Fernseher sitzen. Denn was an den Drehtagen für Spaß und heiteres Chaos sorgte, dürfte als geschnittene Fassung für noch einmal soviel Erheiterung sorgen. · Art

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