CVJM-Wanderfreizeit führt Jugendliche ins österreichische Wagrain

„Wie weit ist es noch?“

Spaß im kühlen Nass: Die „selbstgebaute“ Wasserrutsche war nicht nur bei Lea Kröger und Laura Reckmann der Renner.
+
Spaß im kühlen Nass: Die „selbstgebaute“ Wasserrutsche war nicht nur bei Lea Kröger und Laura Reckmann der Renner.

Wagrain - Von Daniela Schmedt. Die Luft wird merklich dünner, jeder Spaziergang gleicht einer kleinen Wanderung und der Himmel kommt näher.

Unter dem Motto „Lichtblicke“ fanden sich kürzlich bei einer CVJM-Freizeit 32 Jugendliche im Alter von elf bis vierzehn Jahren und sechs Mitarbeiter am Haldemer Gemeindehaus ein, um sich gemeinsam auf den Weg ins österreichische Wagrain zu machen.

Wagrain ist ein kleiner Ort, der rund 80 Kilometer von Salzburg entfernt liegt. Dort hielt sich die Wanderfreizeittruppe für zwei Wochen auf und verdiente sich durch gesammelte Wanderpunkte Wandernadeln.

„Muss ich?“, „Wie weit ist es noch?“ oder „Können wir nicht umdrehen?“ waren bei den Wanderungen einige der häufigsten Fragen. Die Hitze und die Anstiege stellten besondere Herausforderungen für die Gruppe dar. Trotzdem wurde jeder Weg erfolgreich gemeistert und mit einer fantastischen Aussicht oder einem erfrischenden See und einer erholsamen Rast belohnt, sodass jeder noch so anstrengende Weg schnell vergessen war und nur noch der Stolz der Jugendlichen auf das Durchhaltevermögen blieb.

Unterschlupf fanden die fast 40 Teilnehmer im Markushof, wo sie rundum versorgt wurden und nach der ersten Woche in Appartements umzogen. Für die Jungen und Mädchen gab es jeden Tag mehrere Programmpunkte, die sie auf Trab hielten. „Mein persönliches Highlight war der Hochseilgarten“, sagt Sina Langhorst aus Rahden. Dort wurde nicht nur geklettert, sondern auch ein glasklarer Badesee als Erfrischung genutzt und zehn Kilometer weiter eine Sommerrodelbahn hinab gesaust.

Das stets gute Wetter ließ zu, dass die Gruppe mehrfach das örtliche Schwimmbad besuchen und selbst viel mit Wasser experimentieren konnte – wie zum Beispiel mit einer „selbstgebauten“ Wasserrutsche oder bei der Lagerolympiade. Andere vorbereitete Aktionen wie „Wetten, dass...“, „Die Perfekte Minute“, Sport-Aktionen und Spiele brachten Abwechslung in das Programm, während Disko-Abende zum Tanzen animierten.

Natürlich fehlten Bibel-Aktionen und eine Abendandacht bei der CVJM-Fahrt nicht. Für einen entspannten Tagesausklang sorgten an drei Abenden die „Pille-Palle“-Aktionen auf einer Wiese, bei der die Jugendlichen spielerisch aktiv wurden. Drei Mal boten die Mitarbeiter auch Workshops an, welche für jeden etwas zu bieten hatten – von Batiken über Bodypainting und Staudamm- und Raketenbau bis hin zu Lampenbasteln, Gipsmasken und Armbänderbasteln.

„Ich will nicht“, jammert Kaatje Fantini aus Lübbecke, als die Heimfahrt anstand. Mit dieser Äußerung fand sie viel Zustimmung bei allen. Aber trotzdem fuhr der Bus dann Richtung Haldem. Für ein Wiedersehen ist auch schon gesorgt und zwar in Form eines Freizeitdankgottesdienstes und eines Nachtreffens der Teilnehmer.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Der Blauregen hat viel Kraft

Der Blauregen hat viel Kraft

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Wandern, Waldbaden und Wellness in Bad Steben

Barock und Bio im Bliesgau

Barock und Bio im Bliesgau

Kampf gegen Corona: Italien verlängert Ausgangsverbote

Kampf gegen Corona: Italien verlängert Ausgangsverbote

Kommentare