Stimmungsvoller Winterball des FC Oppenwehe / Sehenswertes Showprogramm / Maik Riesmeier „Sportler des Jahres“

„Wetten, dass…“ gut gefeiert wurde?

Acht junge Fußballerinnen in einem Ballkorb: Die FCO-Kickerinnen zeigten, wie es gemacht wird. Alle

Oppenwehe - Von Gerhard Scheland· Aktive aller Mannschaften füllten den Saal von „Meiers Deele“, dazu auch einige ältere Mitglieder. Sie alle demonstrierten „Familiensinn“ und machten deutlich, dass sie zum FC Oppenwehe gehören, in guten wie in schlechten Zeiten, bei sportlichen wie bei gesellschaftlichen Anlässen.

         Am Sonnabend war der traditionelle Winterball Anlass für das Beisammensein von Jung und Alt. Mit Spannung warteten die Gäste auf das Showprogramm des Abends, aber auch darauf, wer in diesem Jahr zum „Sportler des Jahres“ gekürt werden würde. Zudem freuten sie sich auf den externen Kabarettisten, der im Vorfeld angekündigt worden war. Um es vorweg zu nehmen: Die Besucher wurden nicht enttäuscht.

Stellvertretend für Vorsitzenden Meik Nagel begrüßte Ralf Nünke die Gäste. Namentlich hieß er Ehrenvorsitzenden Erhard Winkelmann und die noch amtierende „Sportlerin des Jahres“ Linda Spreen willkommen.

Sein Dank galt schon vorab Timo Fröhlich, Maik Riesmeier, Andreas Varenkamp, Linda Spreen und Timo Fröhlich für die Organisation und Präsentation des Showblocks und nannte die Kandidaten, die von ihren Mannschaften oder Abteilungen für die Wahl des Sportlers oder der Sportlerin des Jahres vorgeschlagen worden waren: Thorsten Martens von der Gruppe KMS (Kondition, Muskeln, Sport), Karl-Heinz Schäfer von den Altherren-Kickern, Sylvia Rossa von der Damenfußballmannschaft, Maik Riesmeier von den FCO-Fußballern der 1. Herrenmannschaft, Marlies Holle von den Radfahrern und den Turnfrauen sowie Christian Spreen von der „Zweiten“ der Fußballabteilung.

Zwischenzeitlich hatte das Moderatorenduo Thomas Gottschalk (Timo Fröhlich) und Michelle Hunziker (Linda Spreen) seinen Platz auf dem Sofa bezogen. Klar, es ging um die beliebte TV-Show „Wetten, dass…?“. Weit weniger gefährlich als im ZDF-Original, aber um keinen Deut langweiliger. Wett- und Talkpartner auf dem Sofa waren Fußballfachwart Harald Wittkötter, zweiter FCO-Vorsitzender Ralf Nünke, Schriftführerin und Gemeindesportverbandsvorsitzende Brigitte Bollmeier und die ehemalige FCO-Kickerin Dajana Evers. Die dem Quartett angebotenen Wettaufgaben mussten „Freiwillige“ aus dem Publikum erfüllen.

Bei Harald Wittkötter waren das Robert Hill und Erhard Winkelmann. Sie mussten mit verbundenen Augen drei von fünf Biersorten erschmecken. Das traute Wettpate Wittkötter den beiden nicht zu – und lag damit richtig. Hill und Winkelmann erkannten nur zwei Biere am Geschmack.

Beim Talk mit Ralf Nünke stellte der zweite Vorsitzende die beiden Relegationsspiele der Herrenmannschaft gegen den Abstieg sowie die Meisterschaft heraus. „Eigentlich ist jeder Tag im FCO ein Erlebnis, schauen wir uns doch bloß mal den vollen Saal an“, verkündete Nünke unter dem Jubel der Gäste. „Die schaffen das“, traute er Sascha Schmidt und Sebastian Wäring zu, von zehn Fragen zum „FCO-Geschehen gestern und heute“ mindestens sieben richtig zu beantworten. Weil der Optimismus Nünkes zu groß gewesen war, musste er seine Wette gleich einlösen und mehrere Runden mit einem Bobby-Car durch den Saal düsen.

Brigitte Bollmeier nannte als einen der schönsten Momente in ihrem FCO-Leben die Idee von vor fast 20 Jahren, eine Dorfolympiade mit allen Ortsteilen durchzuführen. Zudem bekannte sie, „dass der Sportverein für mich die Nummer eins ist“. Ihr Freiwilligen-Trio musste aus Toilettenpapier ein Springseil drehen, das wiederum für zehn Sprünge von Karl-Heinz Schäfer halten musste. Kein Problem. Wette gewonnen.

Dajana Evers, die als schönstes Erlebnis im FCO den Gewinn der Meisterschaft im Jahre 1995 nannte, war sich ganz sicher, dass sie sich auf ihre ehemaligen Mitspielerinnen verlassen kann. Acht Kickerinnen mussten sich in einen Ballkorb zwängen, hatten dafür vier Minuten Zeit und meldeten bereits nach 40 Sekunden Vollzug. Wette ebenfalls gewonnen, aber erst entlassen, als sie noch einmal ihre Limbo-Künste gezeigt hatte.

Zwischendurch kalauerte sich „Bauer Harm Harmsen“ durch das Publikum, nahm den einen oder anderen Gast besonders aufs Korn und präsentierte den Besuchern mitten aus dem Leben gegriffene Geschichten. Weil er sich dabei zumeist unter der Gürtellinie bewegte, fand sein Auftritt bestenfalls geteilten Beifall.

Und dann stand auch der neue „Sportler des Jahres“ fest. Ausgesprochen knapp setzte sich Maik Riesmeier bei der Wahl durch. Mit nur einer Stimme weniger landete Silvia Rossa auf Rang zwei. Der neue Titelträger zählt mit seinen fast 40 Lenzen nach wie vor zum festen Kader der 1. Herrenmannschaft, ist auch außerhalb des Sportplatz sehr aktiv, verwaltet seit Jahren die Vereinsfinanzen und sagt nie nein, wenn es etwas zu organisieren gibt.

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