Neue Kulturen aus erster Hand kennen lernen: Gastfamilien für Studenten über Weihnachten gesucht 

Die Welt zu Gast im Wohnzimmer

Hautnahes Erleben deutscher Weihnachtstraditionen ist Ziel des Programms.

Rahden - STEMWEDE/PR. OLDENDORF · Viele ausländische Studenten in Deutschland sind oft über Weihnachten allein in ihrem Studenten-Wohnheim, viele tausend Kilometer entfernt von Heimat und Familie. Damit sie dieses Fest nicht einsam verbringen müssen, gibt es das Programm „Familienaufenthalt für ausländische Studenten“ (FAS).

Die Austauschorganisation „Experiment“ vermittelt darin mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes, Studenten aus dem Ausland an deutsche Gastfamilien und fördert damit auch ihr zentrales Ziel: Die Völkerverständigung. Denn die soll nicht nur über Politik und Medien betrieben werden, sondern direkt von Mensch zu Mensch. Erst in einer Familie im alltäglichen Leben kann ein Gaststudent deutsche Kultur wirklich greifbar erleben.

Aber nicht nur die Teilnehmer haben etwas von dem Familienaufenthalt. Auch für die Gastgeber sind es spannende Tage. Wer nicht selbst in ferne Länder reisen kann, bekommt neue Eindrücke auf direktem Weg ins Haus geliefert.

Wer den Studenten vom 19.Dezember bis 2. Januar schöne Tage ermöglichen und sie am deutschen Weihnachtsfest teilhaben lassen möchte, kann sich an die ehrenamtlichen arbeitenden lokalen Betreuer wenden. Sie geben auch weitere Informationen über die Arbeit von Experiment und den vielen anderen Programmen der Völkerverständigung und dem interkulturellen Austausch.

Die Studenten kommen in diesem Jahr aus Syrien, China, Taiwan, Iran, Kirgisistan, Kasachstan, Japan, Ägypten, Korea, Tunesien und weiteren Ländern. Sie sind zwischen 18 und 25 Jahren alt und besuchen zur Zeit eine deutsche Universität oder Fachhochschule, und ihr Wunsch ist es, als neues Familienmitglied für zwei Wochen in einer deutschen Familie aufgenommen zu werden, um deren Alltag, deren Kultur und Tradition aus erster Hand kennen zu lernen.

Alle Studenten sprechen bereits gut Deutsch, so sind fremdsprachliche Kenntnisse seitens der Gastfamilien nicht notwendig. Jeder kann Gastfamilie werden, der mit Offenheit und Herzlichkeit einen ausländischen jungen Menschen in die eigene Familie integrieren möchte. Auch Alleinerziehende oder Paare ohne Kinder sind willkommen.

Für ihren persönlichen Bedarf verfügen die Jugendlichen über Taschengeld, so dass die Gastfamilien neben Kost und Logis mit keinen zusätzlichen Kosten rechnen müssen.

Unterstützt und betreut werden die Gastfamilien und Studenten nicht nur von der Bonner Geschäftsstelle des Vereins, sondern auch von ehrenamtlichen Betreuern vor Ort. Interessierte Familien sollten sich ab sofort melden, da die Platzierung der Schüler in den Gastfamilien bereits begonnen hat.

Weitere Informationen sind unter http://www.experiment-ev.de erhältlich, oder bei den ehrenamtlichen Betreuern: Martina Meier aus Pr. Oldendorf, 05742/9208220, mail: martinameier59@aol.com; Hanna Linden aus Lübbecke, 05741/40335, mail: hhlinden@gmx.de; Martina Vorbröker aus Stemwede, 05745/1256, mail: m.vorbroeker@online.de und Klaus Hermann aus Lübbecke, 05741/6796, mail: kla.herrmann@t-online.de.

Experiment ist eine seit über 75 Jahren weltweit arbeitenden gemeinnützige Organisation. Ihr Ziel ist der weltweite Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. Der Verein bietet eine große Vielfalt an Programmen an, die neue Begegnungen in In- und Ausland für Jung und Alt ermöglichen.

Die Bandbreite reicht vom Schüleraustausch bis zu Seniorenprogrammen, vom Homestay-Programm bis zum Freiwilligendienst. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Gastfamilienaufenthalt als Mittel zu Interkulturellen Verständigung. Regelmäßig sucht der Verein auch in der hiesigen Region Gastfamilien, die Schüler oder Studenten bis hin zu älteren Teilnehmern aus aller Welt für eine bestimmte Zeit bei sich aufnehmen.

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