Erste Versammlung der Energie-Genossenschaft „Energie-für-uns“

Für weitere Projekte in der Region

Lübbecke - Die im Herbst vergangenen Jahres gegründete Energie-Genossenschaft „Ernergie-für-uns eG“ zog während ihrer ersten Generalversammlung eine durchaus optimistische Bilanz ihrer bisherigen Tätigkeit.

Steigende Mitgliederzahlen und die breite Akzeptanz für die Strom- und Wärmegewinnung mittels erneuerbarer Energien machen Mut für die Zukunft und treiben die Planung für weitere Projekte in der Region voran.

„Der Ölpreis ist schon wieder auf dem Weg nach oben, die Abhängigkeit von Gaslieferant Russland wurde deutlich spürbar und der Klimaschutz gewinnt weltweit an Priorität“, so Aufsichtsratsvorsitzender Hartmut Jacob, der damit die Rolle der jungen Genossenschaft weiter wachsen sieht.

Das unterstrichen auch die beiden ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder Ralf Rehker und Andreas Schwarze. „Erneuerbare Energien tragen inzwischen zehn Prozent zur Energieversorgung in Deutschland bei und mehr als zwei Drittel der Bundesbürger würden die Errichtung einer entsprechenden Anlage in Wohnortnähe bevorzugen“, betonte Schwarze.

„Gerade die Photovoltaik-Technik gewinnt hierfür immer mehr Freunde und die steigende Nachfrage wird künftig für fallende Anschaffungskosten sorgen“, ergänzte Rehker und leitete damit über zu den Aktivitäten der Energie-für-uns im Berichtszeitraum. Hier konnten seit Gründung bereits zwei Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Grundschulen in Isenstedt und Gehlenbeck installiert und in Betrieb genommen werden.

Dabei soll es nicht bleiben. So warfen die beiden Vorstandsmitglieder einen Blick auf künftige Energie-Projekte im heimischen Raum. Neben der Investition in weitere Photovoltaik-Anlagen soll mit der Kraftwärmekopplung eine weitere Methode zur Energiegewinnung das Wirkungsfeld erweitern.

Möglich macht den Ausbau der Aktivitäten die stetig steigende Mitgliederzahl. 73 Genossen sind inzwischen an Energie-für-uns beteiligt und dank aktiver Ansprache und der wachsenden Aufmerksamkeit für erneuerbare Energien dürfte sich diese Zahl weiter erhöhen.

Aufsichtsratsmitglied Werner Abeln wurde einstimmig wiedergewählt.

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