Wiener Operetten Theater präsentiert stimmungsvolle Programm-Premiere / Weihnachtsgala in St. Johannis-Kirche

Weihnachtszauber für alle Sinne

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Ausgelassen beim abschließenden amerikanischen Swing- und Jazz-Block: v.l.: Alexandra Bentz (Mezzosopran), Sascha Kurth (Bari-Tenor), Dorothee Streich (Sopran) und Christoph Bier (Bariton). ·

Rahden - Von Mareile KurtzRAHDEN · Anmutiger Gesang, traumhafte Roben, märchenhafte Beleuchtung, duftender Glühwein, leckere Snacks sowie heitere als auch besinnliche Töne: Die „Kul-Tür“-Gala in der Rahdener St. Johannis-Kirche bot mit dem Auftritt des Wiener Operetten Theaters und einer Bude vor den Altstadt-Stuben Weihnachtszauber für alle Sinne.

„Der Weihnachtsmarkt ist gegangen, wir sind geblieben“, leitete „Kul-Tür“-Vorsitzende Monika Büntemeyer am Donnerstagabend die traditionelle Weihnachtsgala ein und spielte damit auf den einmaligen Umzug des Weihnachtsmarktes aufgrund der Bauarbeiten am Glockenturm an (wir berichteten). Um dennoch landestypisch auf die Adventszeit einzustimmen, war auf dem Kirchplatz vor den Altstadt-Stuben eine Bude mit weihnachtlichen Getränken und Snacks aufgebaut worden, welche in der Pause des zweistündigen Programms von den rund 350 Besuchern zielstrebig angesteuert wurde.

Mit einem festlichem Format von Weltklasse ging es vor und nach der Pause dem gegenüber in der St. Johannis-Kirche zu, welche von der Firma „FB Eventservice“ mit warmen Rot-, Orange-, Gelb-, Blau-, Grün- und Lilatönen so fantastisch beleuchtet wurde, das jeder Märchenfilmregisseur vor Neid erblasst wäre. Eigentliches Highlight der Gala war aber freilich das Wiener Operetten Theater, das die Premiere seines Programms „White Christmas – Die festliche Weihnachtsgala“ präsentierte und unter der Leitung von Moritz Schippers von Klassik über Pop bis hin zu gesprochenen Weihnachtsgeschichten alles aus dem Geschenkesack hervorholte, was es für eine musikalische Weihnachtsreise brauchte: Heiter und verspielt ging es bei Christmas Carols wie „Jingle Bell Rock“ und „Feliz Navidad“ zu, festlich und besinnlich stimmten Klassiker wie „Stille Nacht“ und Franz Schuberts „Ave Maria“, lustig bis schelmisch gestalteten sich moderne Stücke, eine augenzwinkernde Weihnachtsgeschichte mit „saufenden Ochsen“ sowie die Vorstellung verschiedener europäischer Weihnachtsbräuche. Sopranistin Dorothee Streich und Mezzosopranistin Alexandra Bentz sorgten dabei abwechselnd für Gänsehaut, Bariton Christoph Bier für eine andächtige Stimmung und Bari-Tenor Sascha Kurth, der den Zuhörern auch gerne mal mit Handschlag persönlich „Fröhliche Weihnachten“ wünschte, für Heiterkeit.

Dass das Orchester, bestehend aus Leiter Moritz Schippers (Piano), Sebastian Büscher (Klarinette und Saxophon), Roman Wallenhaupt (Bass) und Moritz Baranczyk (Schlagzeug), eine Vorliebe für Jazz und Swing hegt, war vor allem beim „amerikanischen Block“ nicht zu überhören – eine Leidenschaft, die ansteckend war, denn nun ließen Künstler und Publikum nach einem besinnlich-festlichen Anfangsteil zum Abschluss ihrer guten Laune freien Lauf. Als die Zuhörer ihre Hände von rechts nach links schwenkten, griff Bari-Tenor Sascha Kurth sogar prompt zur Presse-Kamera, um von der Bühne aus das unbeschwerte Publikum zu fotografieren. Sowohl die Premiere als auch die Mission, auf Weihnachten und die Adventszeit einzustimmen, war somit geglückt.

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