Weihnachtsstollen war heiß begehrt

Heinrich Wiegmann stellte den neuen Kalender mit Bildern historischer Häusergiebel vor. ·

Rahden - WEHE · Der Duft von frisch gebackenen Waffeln, Äpfeln und Zimt wehte am Sonntag über den Platz an der Weher Mühle. Die Zeit der Mahl- und Backtage ist zwar längst vorbei, am Sonntag öffnete die Mühle aber noch einmal zur letzten Veranstaltung des Jahres, dem Adventscafé.

Vor einigen Jahren hatte der Heimatverein in der Adventszeit immer einen Weihnachtsmarkt veranstaltet, der aber irgendwann mangels Interesse eingestellt worden war. Doch so ganz können die Freunde der Mühle doch nicht ohne ihre Abschlussveranstaltung. „Vielen ist die Zeit vom letzten Mahl- und Backtag im Oktober bis zur neuen Saison im März einfach zu lang“, erzählt „Mühlenvater“ Heinrich Wiegmann. Darum habe sich der Heimatverein im vergangenen Jahr entschlossen, ein Adventscafé im Müllerhaus zu veranstalten – mit großem Erfolg.

Auch dieses Mal drängten sich die Besucher wieder am Kuchenbüfett. Besonders der Christstollen – natürlich selbst gebacken – hatte es den Gästen angetan. „Gerade unsere älteren Besucher legen großen Wert darauf, dass der Kuchen selbst gemacht ist“, weiß Wiegmann.

Während die Waffeln, wie es sich um diese Jahreszeit gehört mit Äpfeln und Zimt verfeinert, vor den Augen der Besucher ganz frisch zubereitet wurden, hatten die Mitglieder des Heimatvereins den Stollen schon vor zwei Wochen gebacken. Weil die fachgerechte Zubereitung viel Erfahrung verlangt, hat sich der Verein Unterstützung von Bäckermeister Richard Krömer geholt. Der Aufwand hat sich gelohnt. Schon nach kürzester Zeit waren vom Stollen nur noch einige Krümel übrig. Da war es gut, dass es zusätzlich noch Kekse und frischen Butterkuchen gab.

Im Rahmen des Adventscafés stellte Heinrich Wiegmann auch den neuen Kalender des Heimatvereins vor, der dieses Mal im Zeichen alter Häusergiebel steht. Es sei nicht ganz einfach gewesen, die alten Bilder, die meistens sehr klein und von schlechter Qualität sind, so aufzubereiten, dass sie auf ein Kalenderblatt passen. Am Ende sind aber doch zwölf ansehnliche Exemplare zusammengekommen. · mer

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