Ausstellungsstände in Gaststätte verlegt

Weher Markt litt anfangs unter Schnee

Im Saal von Schwettmann-Rüter hatten auch Andrea Wieber aus Diepholz und Sabine Breuer aus Wagenfeld ihre Ausstellungsstände mit wertvollem Porzellan und selbsthergestellten Decken und vielen anderen Dingen aufgebaut.

Rahden - WEHE (on) · „Winterwetter ist schön, aber wenn Schneetreiben herrscht, bleiben viele Menschen lieber in der warmen Stube, besonders die älteren“, bedauerte am Sonntag Ulrich Rüter von der Aktionsgemeinschaft „Weher Weihnachtsmarkt“, als sich der Markt vor der ehemaligen Schützenhalle nur langsam mit Besuchern füllte.

Auch ein Teil der Beschicker hatte witterungsbedingt abgesagt. Andere wieder verlegten ihren Ausstellungsstand kurzentschlossen in den Saal von Schwettmann-Rüter, wo mollige Wärme herrschte und ein Kuchenbüfett verführerisch zur Kaffeetafel einlud.

Hier hatte Sabine Breuer aus Wagenfeld, seit Jahren Mitorganisatorin des Weihnachtsmarktes für den kunsthandwerklichen Bereich, ihren Stand mit viel selbst hergestellten Strick- und Häkelsachen, vieles aus Wolle gefertigt, aufgestellt.

Ebenso ihre Kollegin Andrea Wieber aus Diepholz, die einen großen Schatz von historischem Porzellan, angefangen bei kunstvollen Tellern und Tassen bis hin zum wertvollen Service mit Sammel- und Mokkatassen, zur Schau stellte. Auf einem anderen Tisch bot sie selbst hergestellte Tischdecken und normale Topflappen an. Hinzu kam Tanja Rüter mit ihrem Stand „Von allen watt“.

Auf dem Weihnachtsmarkt hatten die Familie Blashüsemann aus Bad Essen ihr Karussell und ihre Verkaufsbude mit einem großen Angebot an Süßigkeiten aufgebaut. Wer Hunger verspürte, konnte diesen am Stand der Schlachterei Schmidt oder bei Dümmer-Aale Schmale stillen. Hinzu kamen weitere Angebote an Heißgetränken, unter denen natürlich nicht Glühwein und „Ströher Schwatten“ fehlen durften.

Zum Weher Weihnachtsmarkt gehört alljährlich die Familie Wiegmann mit ihrem großen Angebot an Weihnachtsbäumen, die frisch geschlagen aus dem norddeutschen Raum nach Wehe gebracht wurden. Rotfichten, Blaufichten, vor allen Dingen aber die robusten Nordmanntannen befanden sich darunter. Die Preise bewegten sich in etwa auf der Höhe des Vorjahres und betrugen je nach Größe des Baumes und Sorte 15 bis 40 Euro. Manuel Hofmann und Stefan Wiegmann hatten zudem ein großes Angebot an Vogelhäuschen und Vogelfutter parat.

Als bei anbrechender Dämmerung der Nikolaus, Friedrich Strümpler von der Feuerwehr war in die Rolle des heiligen Mannes geschlüpft, mit einem großen Sack voller Gaben erschien und diese an die Kinder verteilte, die Weihnachtslichter angingen und Advents- und Weihnachtslieder erklangen, herrschte auf dem Platz, besonders aber in der „Partyhütte“, wie Ulrich Rüter die alte Schützenhalle bezeichnete, schöne vorweihnachtliche Stimmung.

Leise rieselte der Schnee dazu, der den Platz, die Ausstellungsstände und die Menschen mit seiner weißen Pracht umgab.

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