Feuerwehrausschuss gibt Entscheidung weiter / Umbau wäre teurer als Neubau

Wehe: Rat entscheidet über neues Gerätehaus

Rahden - Nach Rahden und Pr. Ströhen ist jetzt möglicherweise Wehe dran: Der Feuerwehrausschuss der Stadt Rahden gab gestern die Entscheidung, was mit dem Weher Feuerwehrgerätehaus geschehen soll, an den Rat weiter. Geht es nach den Kosten – und danach geht es ja meistens –, wäre ein Neubau günstiger als ein Umbau. Außerdem empfahlen die Ausschussmitglieder, ein neues Staffel-Löschfahrzeug für die Löschgruppe anzuschaffen.

Im Brandschutzbedarfsplan sei die Anschaffung des Fahrzeuges für 2012 vorgesehen, erklärte Ordnungsamtsleiter Uwe Trentelmann. Der Rat sei Ende 2010 darüber informiert worden, dass mit der Anschaffung Baumaßnahmen am Gerätehaus notwendig würden. Daraufhin hatte dieser darum gebeten, eine Vorplanung zu erstellen. Diese stellte Manfred Cording vom Bauamt gestern vor.

Er hatte die Kosten für einen Umbau und für einen Neubau ermittelt. „Die Gebäudesubstanz lässt sich nicht großartig nutzen“, urteilte er. Zum Teil habe das Gebäude mit aufsteigender Feuchtigkeit zu kämpfen, die Dachhaut sei undicht, es müssten Wärmeschutzmaßnahmen an der Fassade vorgenommen werden und die im Gerätehaus befindliche Wohnung müsse komplett ausgebaut werden, zählte er einige der größeren Posten auf – und dann müsste immer noch die Halle ausgebaut werden, da das neue Fahrzeug zu hoch wäre.

Im Endeffekt würde der Neubau mit rund 560 091 Euro zu Buche schlagen, der Umbau mit 606 440. Auch für den Neubau müsse der Anbau abgerissen werden, so der Verwaltungsmitarbeiter. „Aus meiner Sicht wäre der Neubau die richtige Entscheidung.“

Bislang habe man am Gerätehaus keine großen Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, erklärte Trentelmann. Lediglich eine Notstromversorgung sei eingebaut worden. Mit was für Mieteinnahmen man für die Wohnung rechnen könne, fragte Bianca Winkelmann (CDU). Bei einer Vollvermietung könne man die Umbaukosten vielleicht wieder auffangen, sagte Cording. Den Schlauchturm hatte er in seiner Neubau-Vorplanung stehen lassen. „Der war schon immer das Wahrzeichen der Wehr. Ich traue mich nicht, den abzureißen.“

Wie in Pr. Ströhen soll die Halle zwei Fahrzeugen Platz bieten, die Sozialräume entstünden in Massivbauweise. Monika Staubach (FWG) war begeistert von der Eigenleistung der Pr. Ströher Kameraden. Diesbezüglich habe man auch mit den Wehern gesprochen, so Trentelmann. „Eigenleistungen sollen kommen.“ Zur weiteren Beratung wurde das Thema in die Fraktionen verwiesen (Bericht folgt). · kap

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Meistgelesene Artikel

TimeOn will groß rauskommen

TimeOn will groß rauskommen

TimeOn will groß rauskommen
„Mühlenkreis ist zum Storchenkreis geworden“

„Mühlenkreis ist zum Storchenkreis geworden“

„Mühlenkreis ist zum Storchenkreis geworden“
Mord in Minden: Getötete 28-Jährige war schwanger

Mord in Minden: Getötete 28-Jährige war schwanger

Mord in Minden: Getötete 28-Jährige war schwanger
15-jähriger Schüler mit Beil bedroht und ausgeraubt

15-jähriger Schüler mit Beil bedroht und ausgeraubt

15-jähriger Schüler mit Beil bedroht und ausgeraubt

Kommentare