Evangelischer Kindergarten Oppenwehe weihte mit einem „Tag der offenen Tür“ sein neues Spielgerät ein

„Was wir haben, ist eine Menge wert“

Das beliebteste Spielgerät, das in den vergangenen Wochen im evangelischen Kindergarten Oppenwehe neu installiert wurde, ist die Matschanlage. Auch beim Sommerfest hatte sie Magnetwirkung.

Oppenwehe - (ges) · Die meisten Besucher hatten sich bereits ein schattiges Plätzchen unter den Bäumen gesichert, während die Gluthitze den Kindern augenscheinlich nichts anzuhaben schien. Zumindest zum Auftakt des Sommerfestes im evangelischen Kindergarten in Oppenwehe.

       „Geht aus der Sonne raus, kommt hier in den Schatten“, forderte Erzieherin Heike Krüger die Mädchen und Jungen ihrer Gruppe auf, bevor sie die Eltern, Großeltern und älteren Geschwister mit einem fröhlichen Singspiel begrüßten. Zuvor hatten schon die Kinder der roten Gruppe mit Vanessa Heidemann, Rieke Holle und Marlies Langhorst die Gäste des „Tages der offenen Tür“ der Tageseinrichtung für Kinder mit einem Singspiel erfreut: „Auf dem Meer da gibt´s Piraten“, war von den Kindern zu hören, „Diamanten, Edelsteine lieben sie so sehr…“.

Kindergartenleiterin Vanessa Heidemann stellte die Veranstaltung bei ihrer Begrüßung als etwas Besonderes heraus. Und auch wieder nicht: „Bei uns stehen die Türen fünf Tage in der Woche offen.“ Zum Anlass des Tages, der offiziellen Einweihung der neuen Spielgeräte, sagte die Leiterin, dass in den zurückliegenden Wochen viel Kraft und Energie in das Projekt gesteckt worden sei. „Nur durch Sponsorenhilfe und die tatkräftige Unterstützung zahlreicher Eltern haben wir das Werk realisiert“, betonte Vanessa Heidemann. „Der Weg ist das Ziel, auch wenn er nie endet. Ein Teilstück auf dem Weg haben wir jetzt erreicht, aber es geht immer weiter“, sagte sie. „Was wir jetzt haben, ist eine Menge wert und wird von den Kindern ausgesprochen positiv auf- und angenommen.“

Als äußeres Zeichen des Dankes überreichte die Kindergartenleiterin an die Elternvertreterinnen der einzelnen Gruppen bunte Blumensträuße: Ramona Beuth, Bianca Meuser, Tanja Nolting, Heike Meuser, Manuela Hagedorn und Stefanie Möller. Bianca und Heike Meuser, die als Elternvertreterinnen der 22-köpfigen Vorschulgruppe aus dem Gremium ausschieden, hatten sich zum Abschied mit den übrigen Müttern für die Anschaffung eines wetterfesten Kindergartenlogos stark gemacht, das bereits einen festen Platz im Eingangsbereich der Einrichtung gefunden hat.

„Fünf kleine Fische, die schwimmen im Meer“, sangen und spielten die Mädchen und Jungen der Gruppe um die Erzieherinnen Kerstin Siska und Gaby Spreen, bevor die blaue Gruppe von Heike Krüger mit Gitarrenunterstützung von Birgit Thölke spielerisch für die „Sommerzeit“ mit ihren vielen Annehmlichkeiten und Freizeitangeboten warben. Damit war der offizielle Teil beendet.

Schon wenig später herrschte an den von älteren Kindern aufgebauten Flohmarktständen reger Betrieb. Die Kinder zog es zu den rund um den Kindergarten aufgebauten Spielstationen oder, wohl auch wegen der hochsommerlichen Temperaturen, zu Wasser- und Sandspielen an die Matschanlage. Mütter und Großmütter schauten sich derweil in den Gruppenräumen um und ließen sich in der „Caféteria“ Kaffee und von fleißigen Müttern selbst gebackene Torten servieren, während sich die Väter und einige Opas unter den Schatten spendenden Bäumen zum Plausch an der Theke trafen.

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