Herbsttreffen in Stemwede / Stippvisite am Feiertag an der Weher Bockwindmühle

20 NSU Wankel-Spider röhren durch die Region

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Besuch an der Redaktion: Claus Kynast (vorne) und die anderen Spider-Fans unternahmen gestern ihre erste Ausfahrt. Am Donnerstag treffen sich rund 55 Oldie-Liebhaber in Haldem. ·

Rahden - STEMWEDE/RAHDEN · Der NSU Wankel-Spider ist ein äußerst begehrter, zweisitziger Oldtimer. Und Dinge, an denen die Herzen der Menschen hängen, haben bekanntlich oft auch Fanclubs. Der 1977 in Oberursel gegründete Verein NSU-Wankel-Spider Club Deutschland ist einer für die schnittigen Cabriolets.

Er veranstaltet von Donnerstag bis Sonntag, 3. bis 6. Oktober, sein Herbsttreffen in Stemwede, und zahlreiche Mitglieder werden sich im Rahmen dessen in Stemwede, Rahden und der Region aufhalten – natürlich mit ihren Schmuckstücken. Gestern rollten die ersten schon in der Gemeinde an. Ihre Fahrer haben es sich auf dem Wohnmobilstellplatz „Hollenmühle“ in Levern gemütlich gemacht. „Der beste Wohnmobil-Platz weit und breit“, lobt Claus Kynast vom Wankel-Spider Club.

Der Verein kümmert sich nach eigenen Angaben seit mehr als 35 Jahren um das erste Serienfahrzeug der Welt mit einem Kreiskolbenmotor nach einer Idee von Felix Wankel. „Es wurden nur 2375 Stück in Neckarsulm gebaut. Daher auch der Markenname NSU“, erklärt der Mindener Kynast.

Knapp 20 dieser kleinen Cabrios werden nach Stemwede kommen. „Auch das zweite und letzte in Deutschland gebaute Wankelfahrzeug von NSU, der Ro 80, wird mit drei Modellen dabei sein“, erklärt Claus Kynast.

Am Donnerstag startet das Treffen – bei dem an jedem Tag eine Ausfahrt ansteht – am Berggasthof Wilhelmshöhe in Haldem. „Am 3. Oktober treffen einige Fahrer aus ganz Deutschland ein und sind beim Mühlentag in Wehe an der Bockwindmühle direkt unter den Flügeln zu sehen“, sagt Kynast. Eine gute Zeit, um einen Blick auf die Oldies zu werfen und mit ihren Besitzern ins Gespräch zu kommen, biete sich von circa 14.30 bis 16 Uhr.

Anschließend geht es für die Fahrer über Sielhorst zurück zum Hotel. Am Freitag erkunden die Oldtimer-Fans Bramsche, das Schloss Ippenburg und Melle. Der Samstag steht unter dem Motto „Technik trifft Natur“. Nach Fahrten durch das Oppenweher und das Hemsloher Moor machen die Fahrer gegen 10.30 Uhr einen Stopp im Rehdener Moor (Moordamm 10). „Viele der Mitglieder haben sicher noch nicht diese einzigartige Geest- und Moorlandschaft gesehen“, schätzt Kynast. Von dort aus führt ihr Weg nach Dümmerlohhausen. · kap

http://www.wankel-spider.de

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