CDU-Ortsunion Oppendorf besichtigte die Freie Evangelische Grundschule

Viel Neues wahrgenommen

Geschäftsführer Willi Faust, Hausmeister Dietmar Heckmann und Schulleiterin Iris Niemeyer (v.r.) berichteten der Ortsunion, hier Vorsitzender Siegfried Lösche und Stellvertreter Friedrich Bosse (v.l.), vom Schulalltag an der Freien Evangelischen Grundschule Oppendorf.

Oppendorf - (hm) · „Den Raum kenne ich noch genau, und hier am Fenster, das war mein Platz, als ich hier zur Schule ging“, erzählte eine der Besucherinnen der Freien Evangelischen Grundschule. Die CDU-Ortsunion Oppendorf hatte zur Besichtigung der Schule und anschließendem Grillen und Klönen bei Monika und Siegfried Lösche eingeladen.

„In den vergangenen Jahren haben wir, bevor wir gemütlich beim Grillen und Klönen zusammensaßen, größtenteils heimische Betriebe besichtigt. Diesmal ist die ortsansässige Schule dran“, erklärte Siegfried Lösche, Vorsitzender der Ortsunion.

Kürzlich trafen sich 42 Mitglieder und Freunde der Ortsunion an der Schule, wo sie von Schulleiterin Iris Niemeyer, Geschäftsführer und Verwaltungsleiter Willi Fast und Hausmeister Dietmar Heckmann empfangen wurden. Der Rundgang durch das Gebäude erweckte Erinnerungen an Gutes und nicht ganz so Gutes aus der eigenen Schulzeit.

Mit großer Freude wurden die vielen Neuerungen ebenso wie der Anbau wahrgenommen. Inzwischen werden im Schulgebäude acht Klassen unterrichtet. „Jede unserer vier Grundschulklassen ist zweizügig“, erklärte die Schulleiterin. Da die Kinder nicht nur aus ganz Stemwede, sondern auch aus Hüllhorst, Nettelstedt, Rahden, Espelkamp, Bohmte und Bad Essen hier zur Schule kommen, sind täglich drei Kleinbusse mit Fahrerinnen und Fahrern im Einsatz.

Die pädagogischen Leitsätze der Schule seien in erster Linie, biblisch-christliche Werte zu vermitteln, die Persönlichkeit der Kinder zu stärken sowie die kindliche Leistungsbereitschaft zu fördern, erklärte Iris Niemeyer. „Friedliches Zusammenleben ist uns sehr wichtig, genauso wie die enge Zusammenarbeit mit den Eltern“, betonte sie. Der Unterricht würde jeden Morgen mit einer kleinen Andacht und einem Gebet starten, unterrichten würden an der Schule bewusste Christen, da die Kinder von den Vorbildern bereits viel lernen. Seit sieben Jahren besteht die Freie Evangelische Grundschule, knapp 180 Kinder werden in acht Klassen von neun Lehrern unterrichtet, zudem arbeiten drei Erzieherinnen und Hausmeister Dietmar Heckmann und seine Frau Sylvia als Sekretärin im Team mit.

In der Schulküche erklärte die Schulleiterin, dass hier regelmäßig mit den Kindern gefrühstückt werde. „Es ist für viele keine Selbstverständlichkeit, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Die Kinder genießen diese Gemeinschaft sehr. Oftmals haben wir Unterstützung von den Landfrauen, die etwas zum gesunden Frühstück beitragen.“ Häufig würden sie Hilfe von außen bekommen, sagte Niemeyer und appellierte an die Besucher: „Wir freuen uns über jeden, der sich in unsere Schule einbringen möchte.“ Besonders gefragt seien bei den Schülern Rentner, die etwas vorlesen würden.

Als weitere gemeinschaftliche Erlebnisse nannte sie die regelmäßigen Ausflüge mit dem Förster in den Wald, Fahrradtraining, Plätzchenbacken zu Weihnachten, Zahnpflege mit der Schulzahnärztin, Brandschutzübungen mit der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, Besuche bei heimischen landwirtschaftlichen Betrieben und den Schwimmunterricht in Oppenwehe. „In der Weihnachtszeit besuchen wir Seniorenheime, damit die Kinder lernen, auch anderen eine Freude zu bereiten.“

Finanziert wird die Schule durch Schulgelder, die dem Einkommen der Eltern angepasst sind, durch Spenden und der Unterstützung von Kirchengemeinden. Grundlage der Finanzierung ist das Ersatzschulfinanzgesetz. Das Land NRW refinanziert die Kosten mit rund 87 Prozent für Lehrergehälter, Mieten sowie Lehrmittel.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Blamage für Hongkonger Regierung: Vermummungsverbot gekippt

Blamage für Hongkonger Regierung: Vermummungsverbot gekippt

Unwetter in Österreich: Mann stirbt nach Erdrutsch

Unwetter in Österreich: Mann stirbt nach Erdrutsch

Wie sich Bahnreisende selbst in Gefahr bringen

Wie sich Bahnreisende selbst in Gefahr bringen

Brechts New Yorker Schokoladen-Stücke

Brechts New Yorker Schokoladen-Stücke

Kommentare