Bettina Wehebrink gestern Mittag offiziell als Rektorin der evangelischen Grundschule Pr. Ströhen eingeführt

Mit viel Mut und Einsatz zum Ziel

Sie stärken Bettina Wehebrink als Leiterin der Grundschule Pr. Ströhen den Rücken: Annika Risius, Katrin Krömker, Roland Mettenbrink, Uta Hartmeier, Werner Thielemann, Friedhelm Drexhage Heinz Meyer, Heidi Asche, Klaus Militz-Frank, Marga Brettholle, Christian Asche, Kadia Oedekoven und Martina Berner gratulierten der neuen Schulleiterin gestern Mittag.

Pr. Ströhen - (Art) · Eine strahlende Schulleiterin, die in den vergangenen Jahren viel Einsatz, Mut, Durchhaltevermögen und Selbstbewusstsein im Namen der Kinder gezeigt hat, stand gestern in Pr. Ströhen im Mittelpunkt: Bettina Wehebrink wurde offiziell als Rektorin der evangelischen Grundschule in ihr Amt eingeführt.

       In einer kleinen Feierstunde, organisiert vom Kollegium und den Mitgliedern des Fördervereins, konnte die frisch gebackene Schulleiterin zahlreiche Glückwünsche und Präsente entgegen nehmen. Vertreter des Schulamtes, der Bezirksregierung und der Kirchengemeinde reihten sich ebenso in die Schar der Gratulanten ein wie eine Abordnung der Elternschaft, befreundete Institutionen, Amtsvorgänger und Kollegen.

Der Weg war lang, bis die 42-jährige Grundschullehrerin im Dezember offiziell von der Bezirksregierung mit der Leitungsaufgabe betraut wurde. „Und oftmals auch kein leichter“, wie Marga Brettholle von der Bezirksregierung Detmold anmerkte. Viel Einsatz, viele Gespräche und zwischenzeitlich viel Unmut, verursacht durch unklare Zukunftsperspektiven der evangelischen Bildungseinrichtung, mündeten jetzt endlich im Erfolg. „Treiben sie mit Stärke und Kraft die Schulentwicklung im Ort voran“, gab die Schulrätin der neuen Rektorin mit auf den Weg.

„Kirche, Kindergarten und Grundschule sind die Bestandteile, die eine Ortschaft in ihrem Kern kennzeichnen“, hob Gemeindepfarrer Roland Mettenbrink die Wichtigkeit der Besetzung der Schulleiterstelle heraus. Die Entscheidung für Bettina Wehebrink und umgekehrt auch ihre Entscheidung, sich dieser Verantwortung in Pr. Ströhen zu stellen, sei ein Glücksfall, denn „mit ihr haben wir eine Pädagogin, der kreatives Arbeiten am Herzen liegt, die auf die Menschen zugeht und immer den richtigen Umgang mit Kindern und Eltern findet.“

Schulamtsleiter Werner Thielemann brachte mit ähnlichen Worten der neuen Schulleiterin gegenüber seinen Respekt zum Ausdruck. Neben Kindergartenleiterin Kadia Oedekoven, die sich darüber hinaus für die zurückliegende gute Zusammenarbeit zwischen den Institutionen bedankte, den lobenden Worten der Elternvertreter Heidi Asche und Hans Junchen sowie der Vorsitzenden des Fördervereines für Kindergarten und Grundschule, Martina Berner, und Christian Asche, ergriffen auch diejenigen das Wort, die die neue Position Bettina Wehebrinks zuvor über lange Jahre mit Erfolg und Einsatz ausgefüllt hatten. Rektor a.D. Heinz Meyer, dem die Zukunft der Pr. Ströher Grundschule auch nach seinem Wechsel in den (Un-)Ruhestand noch immer sehr am Herzen liegt, dankte Bettina Wehebrink für ihr Engagement und ihre Standhaftigkeit, die Herausforderung der Stellenausschreibung anzunehmen.

Mit einem kleinen Rückblick begann Uta Hartmeier, die nach Heinz Meyer vorübergehend die Geschicke der Pr. Ströher Grundschule in die Hand nahm, ihre Gratulation. Sie erinnerte an ihre erste Begegnung mit der Lehramtsanwärterin Bettina Wehebrink im Jahre 1999 an der Grundschule Oppenwehe. „Dein beruflicher Werdegang führte dich über Pr. Ströhen, einem Schlenker ins niedersächsische Uchte wieder nach Pr. Ströhen zurück“, zeigte sie Stationen aus dem Leben der Mutter und Pädagogin auf. Nachdem sie selbst aus dem Schuldienst ausgeschieden sei, habe sich die Grundschule unter der kommissarischen Schulleiterin Wehebrink zu einer ausgezeichneten Bildungeinrichtung entwickelt. Projektorientiertes Arbeiten, ein herausragendes Angebot in der Schulkindbetreuung sprächen ebenso für die Bildungseinrichtung an der Landesgrenze wie der Ausbildungscharakter für Praktikanten und Referendare.

Ganz zum Schluss ergriff Bettina Wehebrink selbst das Wort, froh und auch ein klein bisschen stolz, sich endlich als „ordentliche“ Schulleiterin für die Belange der Kinder einsetzen zu dürfen. „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.“ Dieses afrikanische Sprichwort werde mit Pr. Ströhen eindrucksvoll unterstrichen. Wehebrink machte aber auch deutlich, dass man ebenso wie auf den Rückhalt des Dorfes auf die Unterstützung der Bezirksregierung angewiesen sei. Für Pr. Ströhen ein Glücksfall, dass sich die Schulrätin für die Belange der Bildungseinrichtung stark gemacht habe.

Bei einem Empfang, zu dem der Förderverein leckere Gaumenfreuden gezaubert hatte, ließ Bettina Wehebrink ihre offizielle Ernennung erst einmal sacken…

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