WSB-Verdienstnadel für sechs Flötistinnen / Alte Garde beim Winterfest des Schützenvereins Sielhorst aktiv

Veranstaltungen ohne Spielmannszug nicht vorstellbar

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Stabwechsel im Spielmannzug: Verena Hohnstädt (rechts) gab ihr Amt an ihren bisherigen Stellvertreter Thomas Döpke weiter. Spielmannszug-Vorsitzender Daniel Telkemeyer (hinten) Katrin Rosenbohm überreichten ein Präsent.

Rahden - SIELHORST · „Wie können stolz sein auf unseren Spielmannszug“, sagte Vorsitzender Hans-Jürgen Peper während des Winterfestes des Schützenvereins Sielhorst im Dorfgemeinschaftshaus, als er zusammen mit seinem Stellvertreter Andreas Knost sechs Flötistinnen die Verdienstnadel in Gold des Westfälischen Schützenbundes überreichte.

Unter dem Beifall des vollen Hauses heftete Peper Nina Richter, Stefanie Keltz, Andrea Klasing und Tina Schlickriede die hohe Auszeichnung an ihre Uniform. Die ebenfalls ausgezeichneten Maja Buschendorf und Sarina Lohmeier konnten nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Peper wies auf die große Bedeutung des Spielmannszuges im Sielhorster Schützenverein hin. „Ohne ihn können wir uns unsere Veranstaltungen gar nicht vorstellen“, betonte er wiederholt. Besonders würdigte er die Verdienste der Ausgezeichneten, die alle mindestens 25 Jahre angehören und von denen auch einige in verantwortlicher Position tätig waren. Zu der Auszeichnung gab es die dazugehörende Urkunde und im Namen des Verein vom Vorsitzenden ein dickes Dankeschön für ihre musikalische Arbeit.

Dank und Anerkennung erfuhr auch die Tambourmajorin des Spielmannszuges, Verena Bollhorst, die nach 18-jähriger Zugehörigkeit zum Spielmannszug, davon sechs Jahre als Stabführerin, den Tambourstab an Thomas Döpke weiterreichte.

Vor dem Stabwechsel würdigte der Vorsitzende des Spielmannszuges, Daniel Telkemeyer, Einsatz und Engagement von Verena Bollhorst für den Spielmannszug. Er freue sich, mit Thomas Döpke, der bislang stellvertretender Tambour gewesen sei, einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben. Verena Bollhorst zeichnete Telkemeyer mit einem Verdienstorden aus. Außerdem erhielt sie von Katrin Rosenbohm ein schönes Präsent.

Umrahmt wurden die Ehrungen vom Spielmannszug mit Musikstücken aus seinem reichhaltigen Repertoire. Langanhaltender Beifall belohnte die Darbietungen, die auch bei den Mitgliedern der Alten Garde und ihren Frauen viel Anklang fanden. Sie eröffneten das Winterfest mit einer gemeinsamen Kaffeetafel, zu der Alte-Garde-Major Ewald Henke die Besucher, unter ihnen auch die Königspaare Jürgen und Rita Rosenbohm, Marco Krämer und Inken Klare sowie das Kinderkönigspaar Robin Hilker und Larina Buck willkommen hieß.

Die Altgardisten sind immer für Überraschungen gut. So hatten sie dieses Mal das Duo Möller & Meier verpflichtet, das mit seinen Geschichten, Anekdoten und kabarettistischen Darbietungen, bei denen Frau Meier (Kerstin Speckmeier) zum Schluss über eine der langen Tischreihen lief, begeisterte. Zum großen Spaß der Besucher hatte sie es immer wieder mit Ewald Henke zu tun. Das Duo erhielt für seinen einstündigen Vortrag viel Beifall.

Zu Beginn des Winterfestes hatte Major Peper das volle Haus begrüßt. Er freute sich darüber, das fast alle Plätze besetzt waren und eine tolle Stimmung herrschte. Die Alte Garde bezeichnete er als einen festen Bestandteil im Vereinsleben, durch die die Verbindung zur älteren Generation und auch zu den allein stehenden Frauen gepflegt werde. · on

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