Klimaschutzpreis von RWE und Stadt Rahden für Gymnasium, Grundschule Pr. Ströhen und Kindergarten „Sonnenstrahl“

Umwelt und Ressourcen geschont

RWE-Klimapreis vergeben (von links): Werner Thielemann, Christine Hörnschemeyer, Benno Schomaker, Bettina Wehebrink, Bernd Hachmann, Waltraud Kaspelherr und RWE-Kommunalbetreuer Johannes Geers.

Pr. Ströhen - (ges) · Das Gymnasium Rahden wird das Preisgeld in Höhe von 400 Euro in den Kauf eines Klassenraumsensors investieren, während der evangelische Kindergarten „Sonnenstrahl“ in Rahden und die evangelische Ganztagsgrundschule Pr. Ströhen mit ihren jeweils 300 Euro zusätzliches Material für Projekte anschaffen wollen.

        Die drei Einrichtungen haben sich im vergangenen Jahr erneut in besonderer weise für den Umweltschutz und die Ressourcenschonung eingesetzt. Für ihr Engagement wurden das Rahdener Gymnasium, die Grundschule Pr. Ströhen und der Kindergarten „Sonnenstrahl“ gestern Vormittag ausgezeichnet: Gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Hachmann und Schulamtsleiter Werner Thielemann vergab Johannes Geers, Kommunalbetreuer der RWE Deutschland, den mit insgesamt 1 000 Euro dotierten Klimaschutzpreis 2010, den der große Energieversorger mit der Stadt Rahden jedes Jahr neu auslobt.

Für das Gymnasium nahmen Benno Schomaker und Christine Hörnschemeyer, „Sonnenstrahl“-Leiterin Waltraud Kaspelherr für den Kindergarten und Rektorin Bettina Wehebrink für die evangelische Grundschule Pr. Ströhen die entsprechenden Urkunden entgegen.

„RWE Deutschland vergibt den Klimaschutzpreis jährlich für Leistungen, die zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen“, betonte Johannes Geers im Rahmen der Preisvergabe in der Pr. Ströher Grundschule. In Rahden würden die Stadt und der Energieversorger schon seit Jahren Hand in Hand arbeiten, sagte Geers weiter. „Die Stadt schlägt uns die Gewinner vor, und ich bringe das Geld mit.“ Der RWE-Repräsentant freute sich, dass der Klimaschutzpreis für Rahden inzwischen traditionell in den schulischen und vorschulischen Bereich falle. „Es ist gut, wenn die Kinder für die Themen Umwelt und Klimaschutz sensibilisiert werden.“

Bürgermeister Bernd Hachmann bedankte sich bei Johannes Geers für die jahrelange fruchtbare Zusammenarbeit mit RWE. Das Gymnasium zähle als Preisträger bereits zu den alten Hasen, sagte er, die kleine Grundschule Pr. Ströhen sei dagegen ein Newcomer. „Es ist ein toller Effekt, wenn Kinder ihr in der Schule erworbenes Umweltwissen mit nach Hause nehmen und dort den Eltern beibringen.“

Dem Gymnasium wurde das Preisgeld für die Fortführung des Umweltprojektes „Große helfen Kleinen“ und die Durchführung verschiedener Recycling-Aktionen zuerkannt. Der Kindergarten „Sonnenstrahl“ erhielt den 300-Euro-Anteil des Klimaschutzpreises für die Stärkung des Umweltbewusstseins insbesondere der Vorschulkinder sowie für die Teilnahme am Projekt „Umwelterziehung im Kindergarten„ des Gymnasiums. Und die Grundschule Pr. Ströhen hat sich durch ihre gemeinsamen Projekte mit den Vorschulkindern des evangelischen Kindergartens zu den Themenbereichen Wasser und Luft sowie mehrere Maßnahmen zur Energieeinsparung in den Genuss des Preisgeldes gebracht.

Für das Kollegium und die Schüler des Gymnasiums ist der schonende Umgang mit Ressourcen schon seit langem eine Selbstverständlichkeit. Regelmäßig werden dort Batterien und Akkus, Mobiltelefone, Tintenpatronen, Tonerkartuschen und Korken gesammelt und einer umweltgerechten Entsorgung zugeführt. „Besonderes Engagement haben die Zehntklässler bei der Entwicklung von Projekten für die Umwelteziehung von Kindergarten- und Hortkindern gezeigt“, informierte Benno Schomaker gestern Morgen. In zwei Kindertagesstätten hätten Schülerinnen und Schüler zu den Themen „Wetter – wie entsteht Regen und wie verhält sich warme Luft?“, „Bau eines Sonnenofens“ und „Strom aus der Solarzelle“ mit Kindern verschiedene Experimente durchgeführt. Für den Kindergarten „Sonnenstrahl“ stellte Waltraud Kaspelherr heraus, dass die Forschungs- und Experimentiertage mit den Schülern des Gymnasiums fortgeführt würden. Zudem erwähnte sie, dass die Einrichtung durch verschiedene energetische Maßnahmen einen „warmen Mantel“ erhalten habe. Seitens der Grundschule Pr. Ströhen wies Bettina Wehebrink besonders auf die Aktion „Lichtwächter“ hin. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler würden kontrollieren, dass das Licht in den Fluren und Klassenzimmern nach dem Unterricht immer ausgeschaltet werde.

Und Werner Thielemann freute sich abschließend, dass die Mittel aus dem Konjunkturpaket II, die die Stadt freien Trägern der Kindergärten für energetische Maßnahmen zur Verfügung gestellt habe, gut angelegt worden seien.

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