Trinkwasser wird 2011 nicht teurer

Rahden - RAHDEN (kap) · Ein voraussichtliches Defizit von 380 000 Euro weist der Wirtschaftsplan 2011 des Rahdener Eigenbetriebes „Wasserwerk und städtische Bäder“ auf.

Der Verlust soll zum Teil durch Geld aus dem städtischen Haushalt (rund 358 000 Euro) gedeckt werden. Der übrige Verlust (22 000 Euro) wird auf neue Rechnung vorgetragen. Mit dem Zahlenwerk beschäftigte sich jüngst der Betriebsausschuss Wasser und Abwasser.

Auf eine Erhöhung der Trinkwassergebühren sollte der Rat der Stadt nach Angaben des Betriebsausschusses verzichten. Diesem Ratschlag folgten die Ratsmitglieder bei ihrer jüngsten Sitzung. Die Kosten pro Kubikmeter liegen weiterhin bei 1,14 Euro zuzüglich einer monatlichen, von der Nennleistung des jeweiligen Wasserzählers abhängigen Grundgebühr.

772 000 Euro stehen als Gesamtvolumen auf dem Investitionsplan des Wasserwerk-Wirtschaftsplanes, der mehrere größere Posten enthält. 130 000 Euro sind als Baukosten für die Erneuerung des Brunnens IV am Weher Wasserwerk vorgesehen, der laut Ludger Ellers, Betriebsleiter der Eigenbetriebe Wasser und Abwasser, nicht mehr saniert werden kann. 95 000 Euro wurden für die Innensanierung des Wasserwerksgebäudes (Umbau Labor, energetische Sanierung) berechnet. Eine Photovoltaikanlage soll auf dem Bauhof am Diekweg errichtete werden. Die ersten Kostenschätzungen belaufen sich auf 151 000 Euro. Der Auftrag solle ausgeschrieben werden, teilte Ellers mit. Um die Investitionen 2011 inklusive dem Bau der Photovoltaikanlage realisieren zu können, ist die Neuaufnahme eines Darlehens von 528  000 Euro erforderlich.

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