Gestern Beratungs- und Diskussionsrunde in der Verwaltungsstelle Levern / Sabine Denker stellte sich als neue Tourismusbeauftragte vor

Touristische Leistungsträger aus Stemwede wollen Arbeitsgruppen bilden

Die neue Tourismusbeauftragte der Gemeinde Stemwede, Sabine Denker (rechts), mit Bürgermeister Ekkehardt Stauss (2.v.r.), dem Touristik-Experten Peter Becker (2.v.l.) und Werner Hundt vom Kreis Minden-Lübbecke vor dem alten Amtshaus in Levern, in dem das Touristik-Büro untergebracht ist.

Levern - (ges) „Alle touristischen Leistungsträger aus der Region wollen gemeinsam etwas bewegen“, zog Peter Becker aus Berlin nach seinem gestrigen Impulsreferat zum Thema „Möglichkeiten der touristischen Entwicklung“ ein positives Fazit.

Knapp 20 Leistungsträger aus Hotellerie, Gastronomie und Vereinen sowie weitere Fremdenverkehrsinteressierte nahmen gestern Vormittag an einer touristischen Beratungs- und Diskussionsrunde teil, zu der die Gemeinde Stemwede in den Sitzungsraum der Verwaltungsstelle Levern eingeladen hatte. Im Rahmen der Informationsveranstaltung stellte sich Sabine Denker als neue Tourismusbeauftragte der Gemeinde vor.

Neben Peter Becker, Dozent für Weiterbildung im Tourismusbereich, nahmen auch Bürgermeister Ekkehardt Stauss und der frühere „Kurdirektor“ Reinhard Grewe seitens der Gemeinde sowie der stellvertretende Leiter des Amtes für Kultur, Sport und Tourismus beim Kreis Minden-Lübbecke, Werner Hundt, an der Diskussionsrunde teil.

Bürgermeister Stauss sprach nach der Veranstaltung von einer erfreulichen Resonanz. Peter Becker bescheinigte er, dass der Dozent für Tourismusfragen sein einstündiges Impulsreferat mit Leidenschaft und Herzblut gehalten habe.

„Die Gemeinde Stemwede hat einiges aufzuweisen, sie muss es nur weitersagen“, resümierte Becker während des abschließenden Pressegesprächs. Als Stemweder Stärken machte er idyllische Routen für Fahrradtouren sowie die historischen Mühlen aus. Zudem nannte er die besonderen Events wie Mahl- und Backtage, Vereinsfeste und Open-Air-Veranstaltungen. „Ausnahmslos besondere Angebote mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis“, betonte Becker. Die Zielgruppen für den sanften Tourismus in Stemwede müssten aus einem Umkreis von 200 bis 300 Kilometern geholt werden. Zudem riet er, in Partnerschaften zu denken und Kooperationen mit anderen touristischen Regionen zu verstärken, insbesondere im Bereich Marketing. Infrage kämen die Bereiche Dümmmerweserland, Teutoburger Wald, Bad Essen mit Schloss Ippenburg und das Osnabrücker Land.

Sabine Denker teilte mit, dass die Diskussionsteilnehmer überein gekommen seien, Arbeitsgruppen mit den Schwerpunkten Gastronomie, Internetpräsenz sowie Kunst und Kultur zu bilden. Als weiteres Ziel nannte die neue Tourismusbeauftragte ein so genanntes Facelifting für die zur Verfügung stehenden Werbemittel. Ihr Wunsch ist es, dass sich die Leistungsträger zeitnah dazu äußern, in welcher Arbeitsgemeinschaft sie mitarbeiten möchten. „Die Bereitschaft, gemeinsam etwas anzufassen, ist da“, freute sich Sabine Denker, die sich und das Tourismusbüro insbesondere als Sammel- und Koordinationsstelle sieht.

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