1 089 Besucher beim ersten Aktionstag der Saison im Rahdener Museumshof / Auch attraktives Programm für Kinder

Mit Tonpfeifen Vogelstimmen imitiert

Traudel Prescher, Emmi Lehde und Marlies Ahrens (von links) von der Stick-, Spinn- und Webgruppe ließen sich im „Lütken Hus“ bei ihrem Hobby über die Schultern schauen.

Rahden - (ges) · Der Start in die neue Saison war mehr als verheißungsvoll. 1 089 Besucher informierten sich am Nachmittag des Ostermontags im Rahdener Museumshof über das Thema „Osterbrauchtum“. „Gegenüber dem Vorjahr waren das fast 200 Besucher mehr“, freute sich Tourismusbeauftragte Jacqueline Pendzialek.

       „Das  Wetter war sicherlich für den guten Besuch mitverantwortlich, insbesondere aber wohl das attraktive Angebot“, begründete die Tourismusbeauftragte der Stadt gestern den Saisonstart nach Maß. „Die Leute wollen wieder raus, sie haben anscheinend nur darauf gewartet, dass unsere Aktionstage beginnen“, ist sich Jacqueline Penzialek sicher.  Natürlich hofft sie, dass das Besucherinteresse auch bei den nächsten Aktionstagen anhält. Weiter geht es am Sonntag, 24. Mai, mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Die Honigmacher“, für die die Imker Herbert Kummer und Reinhard Wimmer verantwortlich zeichnen.

 Auf dem gesamten Museumshofgelände herrschte Ostermontag reger Betrieb, ebenso wie im „Lütken Hus“, wo Elke Lenz und ihre Tochter Bettina Borcherding an ihrem Aktionsstand einen Einblick in die Färbekunst von sorbischen Ostereiern gaben. Die uralte Technik verlangt ein Höchstmaß an Perfektion und erfreut sich nicht nur unter Sammlern großer Beliebtheit. Die beiden Künstlerinnen machten deutlich, dass für die Fertigung sorbischer Ostereier unendlich viel Geduld und eine ruhige Hand unerlässlich sind.

Als Könner seines Fachs erwies sich auch der Töpfer Udo Neikes aus Destel. Der Künstler formte auf seiner Töpferscheibe mit geschickten Händen aus unförmigen Tonklumpen Vasen und Schüsseln. Er begeisterte mit seinem kreativen Schaffen insbesondere die jüngeren Besucher. Seine mitgebrachten Vogelpfeifen erwiesen sich bei den Kindern schnell als Verkaufsschlager. Mit dem mittelalterlichen Spielzeug versuchten sie, verschiedene Vogelstimmen zu imitieren, die aus allen Bereichen der Freiluft-Museumsanlage zu hören waren.

Magnetwirkung hatte auf die Kinder aber auch der museumspädagogische Raum im Eingangsbereich. Dort gestaltete Gisela Wimmer mit den kleinen Besuchern bunte Osternester.

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