Tag der offenen Tür ohne viel Brimborium / Freibier zur Begrüßung / Die neuen „Mieter“ stellten sich vor

Tausende wollten den Bahnhof sehen

Rahden - (km) · Tausende, schätzte Rahdens Bauamtsleiter Dieter Drunagel am Nachmittag ein, hätten die Gelegenheit genutzt, sich den umgebauten und sanierten Bahnhof gestern anzusehen. Die Stadt sei von der Resonanz sehr angetan. Und das alles ohne Musik und irgendwelche besonderen Events.

Damit wurde der „Tag der offenen Tür“ so etwas wie eine „House-Warming-Party“ (sinngemäß: Einweihung), zu der die Rahdener vor allem mit Fahrrädern angereist kamen. So gab es keinen Fahrzeugstau rund um den Bahnhof, keine übermäßige Parkplatznot. Dank der fleißigen Helfer wurden alle, die mit dem Auto vorfuhren, an die richtigen Stellen dirigiert.

Es drängte die Rahdener ganz offensichtlich, sich einmal im mit 1,3 Millionen Euro sanierten Gebäude umzusehen. Und wohin man auch hörte, den Besuchern hat das, was sie gesehen haben, durchweg gefallen. Das bestätigte auch Dieter Drunagel, der im Zelt vor dem Bahnhof die Aktion der Stadt „Jung kauft Alt“ interessierten Leuten ebenso vorstellte, wie andere Mitarbeiter der Verwaltung. Hier konnten außerdem Draisinen besichtigt und mal probeweise getreten werden.

Drinnen im Bahnhof stellten sich das DRK mit seiner Kleiderkammer vor, informierte an einem Stand und schminkte Kinder. Draußen wurde Zuckerwatte gegen eine Spende (kann, muss aber nicht) angeboten. Auch die Eisenbahn-Chronikgruppe stellte sich vor und natürlich das Laientheater Schatulle, das vor allem mit prächtigen Kostümen glänzte. Ebenfalls präsent war das Rahdener Stadtarchiv. Reichlich Interesse gab es auch am Trauzimmer.

Eröffnet hatte den Tag der offenen Tür Bürgermeister Bernd Hachmann mit einer kurzen Begrüßung und einem herzlichen „Prost“ an die Besucher, für die es ein Fass Freibier gab.

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