„Ready2go“-Gottesdienst mit mehr als 120 Jugendlichen / Musik und Aktionen halfen, Erfüllung durch Gott zu finden

Auf der Suche nach dem wahren Glück

Soviel Glück auf einmal! Schornsteinfeger Andreas Schlömp durfte als Glückbringer selbstverständlich angefasst werden. Friederike Heselmeier (links) und Carolin Schürmann verteilten Glückskekse zur Begrüßung und führten durchs Programm. Fotos (2): Schubert

Oppenwehe - (Art) · „Glück gehabt“ – Das sagt sich so leicht. Immer wieder. Aber was ist eigentlich das wahre Glück? Das erforschten mehr als 120 Jugendliche beim Ready2go-Gottesdienst im Oppenweher Gemeindehaus.

        Presbyter Andreas Schlömp als Schornsteinfeger zum Anfassen und Glückkekse, die mittendrin Gotteswort enthielten, stimmten zur Begrüßung auf den besinnlichen und zugleich musikalisch schwungvollen Abend ein.

Für den richtigen Schwung sorgten zum einen die „Ready2go“-Band und die Jugendband „No name VIPs“ aus Isenstedt und Frotheim, die beim Kreiskirchentag Anfang Juli das Geschehen auf der Newcomerbühne bereichern wird.

Gewohnt souverän übernahmen die Stemweder Lokalmatadore das musikalische „Warm Up“, begleitet von einer Diashow. Friederike Heselmeier und Carolin Schürmann gestalteten als Moderatorinnen mit Unterstützung von Jugendreferent Andreas Hoffmann und Pfarrer Reinhard Ellsel die wortgestalterische Suche nach dem Glück.

„Swimming Pool, Saunalandschaft, eine Reise auf die Fidschi-Inseln? Ist ein Leben in Reichtum und Überfluss der Schlüssel zum wirklichen Glück?“ Friederike und Carolin konnten diese Frage nicht so recht bejahen.

Auch das Glück im Spiel und damit verbundener Reichtum entpuppte sich im Anspiel nicht als die wahre Erfüllung.

„Ich hab verdammt Glück gehabt“, berichtete Finn von der Band „No name VIPs“, „als ich als Vierjähriger aus vier Metern Höhe von einem Baum gefallen bin und mir nichts weiter passiert ist.“ Unbestritten Recht hatte er damit. Aber ist wahres Glück wirklich nur das verhinderte Pech?

Glück ist mehr, machte auch Pfarrer Reinhard Ellsel mit dem Gleichnis von dem Schatz im Acker und der kostbaren Perle deutlich, in dem Jesus die Kostbarkeit des Reiches Gottes herausstellt: Menschen sind bereit, ihr gesamtes Vermögen für das höchste Ziel einzusetzen.

„Wer erst einmal das Reich Gottes als großartige Wirklichkeit entdeckt hat und wer sich von Jesus hat beschenken lassen, für den wird alles andere zweitrangig“, so die Botschaft. „Wenn wir in dieser Geschichte das Beispiel eines aufopferungsvollen Verzichts sehen würden, hätten wir sie nicht verstanden. Sie will als Geschichte eines einzigartigen Gewinns gelesen werden. Das Glück stellt sich als Nebenprodukt davon ein, dass man Gott nachfolgt.“

Kein Ready2go-Gottesdienst ohne Fürbitten, die an einem Wandkreuz befestigt wurden. Und da ein Gottesdienst für junge Menschen auch die Themen, die sie bewegen aufgreifen soll, wurde am Ende über das Thema der nächsten Zusammenkunft abgestimmt: „Auge um Auge – Zahn um Zahn“ heißt es beim nächsten Ready2go-Gottesdienst, der am Sonntag, 10. Juli, in Wehdem stattfindet.

nSchornsteinfeger

▪ und Glückskekse

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