Künstlerin Jacqueline Wehrmann aus Arrenkamp hat buntes Glas-Kunstwerk für die Verwaltungsstelle Levern gestaltet

„13 in Stemwede“: Symbol für Vielfalt

„13 für Stemwede“: Die Künstlerin Jacqueline Wehrmann aus Arrenkamp hat mit Unterstützung von Helmut Kramer aus Oppenwehe ein 1,70 Meter hohes Kunstwerk aus Glas und Metall geschaffen, das die Verbundenheit und Vielfalt der dreizehn Ortschaften der Gemeinde Stemwede symbolisieren soll. Das Objekt hat einen festen Platz im Treppenhaus der Verwaltungsstelle in Levern erhalten. Auch Bürgermeister Gerd Rybak freut sich über das gelungene Kunstwerk.

Levern - (ges) · Das Kunstwerk sticht sofort ins Auge. In den vergangen Tagen haben sich schon zahlreiche Besucher der Verwaltungsstelle Levern an dem leuchtenden Objekt aus buntem Glas und Metall erfreut. Es hat einen festen Platz im Foyer gefunden. Kreiert wurde das Kunstobjekt von der Künstlerin Jacqueline Wehrmann aus Arrenkamp mit handwerklicher Unterstützung von Helmut Kramer aus Oppenwehe. „13 für Stemwede“ ist der Titel des runden Kunstwerkes.

         Mit der offiziellen Vorstellung des Kunstobjektes präsentierte die Künstlerin eine Auswahl weiterer Werke, die noch bis Weihnachten während der Öffnungszeiten der Verwaltungsstelle besichtigt werden können.

Die Gestaltung von „13 für Stemwede“ hat die Künstlerin an das Wappen der Gemeinde angelehnt. Über Dreiberg, Schwert und Lilien sind dreizehn Figuren zu sehen, die für die Ortsteile stehen. In dem Kunstwerk ist auch ein Stück der regionalen Geschichte mit besonderem Bezug zum Mühlenkreis verarbeitet worden: Das stilisierte Wappen ist in einen eisernen Kranz integriert, der früher einem Mühlstein Halt gegeben hat. Die weiteren Metallteile stammen aus der Werkstatt des gelernten Schmiedes Helmut Kramer aus Oppenwehe.

Jacqueline Wehrmann hat viel Zeit in ihr Werk investiert. Nach vorangegangener Planungsphase hat sie etwa drei Monate an dem aufwändigen Objekt gearbeitet. Helmut Kramer hat für die Herstellung der Metallteile etwa 70 Stunden benötigt. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen: Mit „13 für Stemwede“ ist ein Kunstobjekt entstanden, das die Faszination der Künstlerin für Licht und Farbe deutlich macht.

Auch Bürgermeister Gerd Rybak sieht in dem Kunstobjekt ein außergewöhnliches Werk. Er findet auch den Titel sehr passend: „13 für Stemwede spiegelt ausgezeichnet meine Intension wider, alle Orte der Gemeinde unter einen Hut zu bringen.“ Rybak hat zudem erkannt, dass der 1,70 Meter hohe Wandschmuck, der durch eine entsprechende Beleuchtung ständig ins rechte Licht gerückt wird, nicht nur Verbundenheit und Zusammenhalt der Dörfer symbolisiert, sondern auch ihre Vielseitigkeit, zumal die bunten Figuren über Dreiberg, Schwert und Lilien ganz unterschiedliche Menschen darstellen, alte und junge verschiedener Nationalitäten mit unterschiedlichen Hautfarben. „Sie verkörpern die Vielfalt Stemwedes und zeigen, dass die Gemeinde bunt ist“, erläutert Jacqueline Wehrmann.

Die 1956 in Diepholz geborene Künstlerin interessiert sich schon seit ihrer Schulzeit für Glaskunst. Seit 1996 betreibt sie in Arrenkamp eine Werkstatt mit Atelier. „Eine Reise in den bayerischen Wald, bei der ich eine Ausstellung von Christian Klepsch besucht habe, hat für die Einrichtung der eigene kleine Werkstatt den Ausschlag gegeben“, erinnert sich Jacqueline Wehrmann. In den Folgejahren habe sie bei Hans-Joachim Ittig und Detlev Tanz Seminare besucht und sich auf dem Gebiet „Pate de Verre“ und „Fusing“ weiterentwickelt, sagt sie. Auch dem Kunstthema Drahtdesign habe ihr Interesse gegolten. „Durch das Studium der Werke der Künstlerin Aline Fisch bin ich auf die Idee gekommen, Glas und Draht zu verbinden. Die starren Werkstoffe durch eine anmutige und schmückende Form in Harmonie zu bringen, sehe ich als eine weitere reizvolle Herausforderung.“

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